widerst at nd mund: Dienstag, 14. November 2006
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Di Nov 14 05:20:44 CET 2006
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
Dienstag, 17. Oktober 2006
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A) INHALT
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01 Aufruf PROTESTSONG CONTEST 2007
Von: PRESSE RABENHOF <presse at rabenhof.at>
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02 ACUS Doebling: Grundeinkommen ohne Arbeit?
Von: Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering
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ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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03 que[e]r am 15.11.: Wikipedia - mehr als nur ^
ein Spiegel der Gesellschaft /
tech:babbel-cafe eroeffnet am 18.11.
Von: Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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04 [wildcat] veranstaltungen: Die letzten Feuer von Porto Marghera
Von: Daniela Koweindl <daniela.koweindl at gmx.net>
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05 Friedensstadt Linz
Von: Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering
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06 23.11.: Zukunft in Sicht? Die Situation der Roma in Europa
Von: Zukunfts- und Kulturwerkstätte <LM.Sender at spoe.at>
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07 25.11.: Internationaler Tag GEGEN GEWALT AN FRAUEN -
Kundgebung und Demonstration
Von: FrauenLesben fuer das Selbstbestimmungsrecht der Frau
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08 Lenin
Von: Promedia <promedia at mediashop.at>
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09 ASt-Veranstaltung - Bericht eines Teilnehmers
der internationalen Konferenz
in Solidarität mit dem Widerstand in Beirut am 16.-19. November
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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DEMOS
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10 Rede 9. 11. Zirkusgasse
Von: Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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11 Mercan Sümbültepe (REVOLUTION) -
Rede auf der Demonstration gegen Rassismus
und Faschismus am 9. November
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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12 ASt - Bericht von der Demonstration gegen
Rassismus und Faschismus am 9. November
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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13 MEDIACULT News 101
Von: Claudia Wagner <Wagner-C at mediacult.mdw.ac.at>
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14 KPÖ/Wahlrecht/Demokratisierung
Von: KPÖ-Oberösterreich <ooe at kpoe.at>
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15 GLB/ÖBB/Börsegang/Privatisierung
Von: Gewerkschaftlicher Linksblock <office at glb.at>
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INTERNATIONALES
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16 AUA nimmt Direktflüge von Wien in den Nordirak auf
Von: WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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B) TEXTE
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01 Aufruf PROTESTSONG CONTEST 2007
Von: PRESSE RABENHOF <presse at rabenhof.at>
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Das
Rabenhof Theater / Wien
ruft zum
PROTESTSONG CONTEST 07
auf.
Drei Mal ist noch nicht genug! Aufgrund des anhaltenden Erfolgs startet
jetzt wieder der Countdown zur Wahl der unerschütterlichsten und
kampfeslustigsten Protest-Sängerinnen und Sänger des Jahres 2007.
Die Flammen des Protests verlöschen nie!
Ob Ahmadi Nejad-Liebeslieder, Pro/Anti-Neuwahlen-Songs oder
Daham-statt-Islam-Hymnen, alles ist willkommen im härtesten Casting
zwischen Wien Erdberg und Woodstock. Das Gemeindebau Theater sucht den
Protest-Song-Super-Star 07.
Wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr,
dass Menschen leben auf Erden.
(Kant)
Deshalb fordert das Rabenhof Theater gemeinsam mit dem Radiosender FM4
Musikerinnen und Musiker auf, ihrem Unmut Luft zu machen. Dabei sind
Eigenkompositionen wie auch Cover Versions bekannter Songs willkommen, der
Text muss jedoch original von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommen.
Eine Vorjury trifft eine erste Auswahl und präsentiert die
interessantesten 25 Songs bei einem öffentlichen Hearing. Die von einer
Fachjury ausgewählten besten 10 Songs werden am 12. Februar 2007 im Rahmen
des „Protestsongcontest“ - Finales im Rabenhof Theater aufgeführt und von
FM4 live übertragen.
Bei Beteiligung ist Folgendes einzusenden:
Audio-CD sowie Songtext, Bandbiografie, Bandfotos (Format: .jpg,
Auflösung: 300 dpi) und Kontaktinfos (Bandname, Kontaktperson, Mail,
Telefonnummer etc.)
(Fremdsprachige Songs sind ebenfalls erwünscht – bitte hierbei um
Übermittlung einer deutschen Übersetzung)
Bei weiteren Fragen: info at protestsongcontest.at
(Keine MP3 Files an diese Mailadresse senden! Diese Files werden umgehend
gelöscht und können somit nicht am Contest teilnehmen.)
Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Müller-Klomfar
RABENHOF PRESSE
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02 ACUS Doebling: Grundeinkommen ohne Arbeit?
Von: Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering <verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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Grundsicherung -
Einkommen ohne Arbeit?
Zur Forderung nach einer Grundsicherung, die vor allem in den letztenWochen die sozialpolitischen Debatten prägte, gibt es verschiedene Modelle.
Auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) im Zusammenwirken mit dem Bildungsausschuss der SPÖ Döbling eine Diskussionsveranstaltung, bei der VertreterInnen der SPÖ-Nationalratsabgeordnete Heidrun Silhavy (Sozialsprecherin der SPÖ), der Grünen - Mag. Albert Steinhauser (Landessprecher der Wiener Grünen) und der Kirchen - Betriebsseelsorger Kaplan Franz Sieder - zum Thema Stellung nehmen.
Die Diskussion beginnt am Donnerstag, 23. November 2006 um 19.00 Uhr im Karl Mark-Heim der SPÖ, 1190 Wien, Billrothstraße 34 (Bus 35A, Straßenbahn 38 „Gatterburggasse").
Für den Wiener Terminkalender:
Donnerstag, 23. November 2006, 19 Uhr
Grundsicherung – Einkommen ohne Arbeit?
mit NR.in Heidrun Silhavy (SPÖ), Mag. Albert Steinhauser (Grüne), Kaplan Franz Sieder (Betriebsseelsorger).
Karl Mark-Heim der SPÖ
1190 Wien, Billrothstr.34 (Karl Mark-Heim der SPÖ Döbling)
(Bus 35A, Straßenbahn 38 „Gatterburggasse").
Information:
Helmut Hajek, Vorsitzender der ACUS Döbling, Tel. 01 368 28 42
Alois Reisenbichler, ACUS Pressesprecher, Tel. 0664 39 51 809
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ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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03 que[e]r am 15.11.: Wikipedia - mehr als nur ein Spiegel der Gesellschaft /
tech:babbel-cafe eroeffnet am 18.11.
Von: Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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Mittwoch 15. November:
Wikipedia - mehr als nur ein Spiegel der Gesellschaft
Etwas mehr als 5 Jahre nach dem Start von Wikipedia wollen wir
resuemieren, was dran ist am Wiki-Hype. Urspruenglich als Alternative zu
herkoemmlichen Enzyklopaedien entstanden, entwickelt sich die Wikipedia
fuer viele zur unhinterfragten Wissensquelle fuer alle Lebensbereiche.
Doch was sind die Folgen dieser faktischen Monopolisierung des Wissens
und was wird hier eigentlich als "das Wissen der Welt" ausgegeben?
Einerseits werden gesammtgesellschaftliche Sexismen und Rassismen durch
die Wikipedia weiter verfestigt, doch andererseits ergeben sich hier
Moeglichkeiten Themen, die in anderen Lexika marginalisiert sind,
sichtbar zu machen. Anhand von konkreten Beispielen und durch Aufzeigen
verschiedener Entwicklungen innerhalb des Projekts wollen wir ueber
Gegenwart und die zukuenftige (Weiter-)entwicklung der Wikipedia
diskutieren.
Eine Veranstaltung von tech:babbel (http://techbabbel.raw.at)
Ort: que[e]r. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (die Stiegen hinunter)
Veranstaltungsbeginn: 20:00
geoeffnet von 18:30-24:00
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Naechste Woche: Critical Mass-Die Kritische Masse
Weitere Infos siehe: http://raw.at/queer/
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Und dazu passend dieses mal noch ein Extra-Tipp:
tech:babbel café
Samstag, 18. November, 14:00, Wipplingerstr. 23
Es ist endlich soweit: tech:babbel geht an den Start! Sowohl wir als
auch unsere acht tech:babbel RechnerInnen sind voller Tatendrang und
laden euch herzlich zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und
Waffeln ein.
Ob du nun wissen willst, was hinter dem Projekt steht, selbst Ideen für
Workshops oder Anregungen hast - schau vorbei! Im tech:babbel café ist
Zeit und Raum für Diskussionen und Fragen über Netzpolitik, die neueste
nützliche Software oder eure Lieblings-Webschnipsel.
Schon immer neugierig auf Linux gewesen? Auch kein Problem: Bei uns
kannst du es vollkommen risikofrei - mögliche Gewöhnungseffekte mal
ausgenommen ;-) - ausprobieren.
--
############ RAW #############
Rosa Antifa Wien
c/o Rosa Lila Tip
Linke Wienzeile 102
A-1060 Wien
AUSTRIA
-------------------------
E-Mail: raw at raw.at
Web: http://www.raw.at
Board: http://www.n3tw0rk.org
-------------------------
PGP-Key available here:
http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc
############ RAW #############
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04 [wildcat] veranstaltungen: Die letzten Feuer von Porto Marghera
Von: Daniela Koweindl <daniela.koweindl at gmx.net>
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----- Original Message -----
Subject: [wildcat] veranstaltungen
Veranstaltungsreihe
Die letzten Feuer von Porto Marghera
Filmvorstellung & Diskussion
In einem beispiellosen Kampfzyklus versuchte die Arbeiterklasse in Italien
zwischen Mitte der 60er und Mitte der 70er Jahre "den Himmel zu stürmen" -
danach begannen die Repression und die großen Niederlagen, nur kurz
unterbrochen von der '77er Jugendbewegung.
"Arbeiterkampf" hieß damals: Streik, Sabotage, gemeinsam verbilligt
einkaufen, organisiert die Energiepreise senken, Häuser besetzen, Angriff
auf die Hierarchien in Fabrik und Gesellschaft. Aber auch die Debatten und
Kämpfe rund um Frauenarbeit und Hausarbeitwaren in Italien zu der Zeit am
weitesten fortgeschritten (z.B. "Lohn für Hausarbeit"-Kampagnen).
Die Kämpfe in Turin (Fiat) und Mailand (Pirelli, Alfa Romeo) sind auch heute
noch einigermaßen bekannt. Fast vergessen hingegen die Kämpfe im katholisch
geprägten Venelex stand. Im Veneto war eine anders als in Turin
(ungelernte Barbauern, die anfangs bereit waren, die miesen, paternalistisch
geprägten und gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen zu ertragen. Die
dann aber innerhalb von wenigen Jahren gleiche Lohnerhöhungen für alle
erkämpften. Und sich unabhängig von der Gewerkschaft in "assemblee"
organisierten.
Wir haben einen Ende 2004 fertiggestellten Film gefunden, in dem Arbeiter
(Arbeiterinnen gab es in Porto Marghera zu der Zeit praktisch keine) selber
über diese Erfahrungen berichten. Bereits das macht den Film schon
einzigartig, denn sonst reden immer nur Intellektuelle über die
ArbeiterInnen. Aber der Film bringt noch mehr: Die Arbeiter thematisieren
darin ihren Kampf gegen die gesundheitsschädliche Arbeit. Die Kämpfe in
Porto Marghera sind eins der wenigen Beispiele, wo - zumindest für ein paar
Jahre - der Kampf gegen die kapitalistische Arbeit und der Kampf gegen die
kapitalistische Umweltzerstörung Hand in Hand gingen.
Wir haben den Film in Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch
untertitelt. In unseren Referaten stellen wir den historischen Zusammenhang
her, arbeiten Begriffe raus, die unserer Ansicht nach auch heute noch von
großer Bedeutung sind, und gehen auf Fragen ein, vor denen wir auch heute
noch stehen. Wir hoffen auf lebendige Diskussionen!
Termine und Orte
14.11.2006 - Graz
19:00 Uhr, Spektral, Lendkai 45
15.11.2006 - Wien
19:00 Uhr, Amerlinghaus, Stiftgasse 8
16.11.2006 - Linz
19:00 Uhr, Kapu/Dachstock, Kapuzinergasse 36
24.11.2006 - Paderborn
19:00 Uhr, Kontaktcafé Wunder-Bar, Ferdinandstraße 10
26.11.2006 - Moers
15:00 Uhr, Barrikade, Bismarckstraße 41 (Zugang über Barbarastreße)
27.11.2006 - Düsseldorf
19:30 Uhr, Linkes Zentrum "Hinterhof", Corneliusstraße 108
28.11.2006 - Bochum
19:30 Uhr, Soziales Zentrum, Rottstraße 31
14.12.2006 - Leipzig
20:00 Uhr, Libelle, Kolonnadenstraße 19
18.12.2006 - Berlin
19:00 Uhr, Kato, im U-Bhf. Schlesisches Tor
http://www.wildcat-www.de/veranst.htm
---
www.wildcat-www.de
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05 Friedensstadt Linz
Von: Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering <verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!
Gerne leite ich (zum Teil nochmals) die Einladung zur
interessanten Konferenz
20 Jahre Friedensstadt Linz:
Kommunale Friedensarbeit und
die Globalisierung der Unsicherheit
vom 24. bis 27. November 2006
weiter.
Das gesamte Programm und weitere Informationen
gibt es unter
www.friedensstadtlinz.at
Mit solidarischen Friedensgrüßen!
Alois Reisenbichler
20 Jahre Friedensstadt Linz:
Kommunale Friedensarbeit und
die Globalisierung der Unsicherheit
Im Jahr 1986 hat sich Linz per einstimmigen Gemeinderatsbeschluss als „Friedensstadt“ deklariert, um die kommunale Verantwortung für friedensfördernde Maßnahmen festzuschreiben bzw. wahrzunehmen. Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums veranstaltet die Friedensinitiative der Stadt Linz gemeinsam mit der VHS Linz dieses Symposion unter dem Titel „Kommunale Friedensarbeit und die Globalisierung der Unsicherheit“, um in der Friedensstadt Linz zum Nachdenken, zum Reflektieren, zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung einzuladen.
Kluge Friedensköpfe, die in der kommunalen Friedensarbeit tätig waren oder sind, kommen nach Linz und treffen die TrägerInnen der Friedensarbeit in Linz. Das Symposion dient der Bestandsaufnahme: Was gibt es eigentlich an kommunaler Friedensarbeit und wie wird sie jeweils verstanden?
Außerdem soll nachgedacht werden über Tiefen und Untiefen, die Herausforderungen, Erfolge und Misserfolge dieser Arbeit. Ziel des Symposions ist die Stärkung und Verbesserung kommunaler Friedensarbeit. Kommunale Friedensarbeit kann nach außen, auf die globalen Unfriedensstrukturen gerichtet sein, oder nach innen versuchen, ein friedliches Miteinander aller Bevölkerungsteile zu erleichtern. In beiden Fällen aber steht sie im Spannungsfeld weltweiter Entwicklungen, die nicht erst seit dem 11. September 2001 die Unsicherheit, die seit eh und je in den Entwicklungsländern herrscht, auch nach Europa tragen. Unter Symposion versteht man in der Neuzeit in loser Anknüpfung an die Antike die Verbindung von gutem Essen und Trinken mit philosophischen Gesprächen. Auch in dieser Hinsicht hat die Friedensinitiative der Stadt Linz vorgesorgt und eigens mit Südwind OÖ eine migrantische „Linzer Weltküche“ organisiert.
Aus dem Programm:
Freitag, 24. November, Jägermayerhof, Römerstraße 98, ab 17.00 Uhr:
Prof.in Dra. Birgit Mahnkopf, Globalisierung der Unsicherheit
Univ.-Doz. Dr. Jörg Flecker, Das Ende vom Anfang – Demokratisierung der Arbeitswelt und neoliberaler Kapitalismus
Univ.-Doz. Dr. Manfred Füllsack, Leben ohne Arbeit
Samstag, 25. November, ab 9.00 Uhr, Lentos
Dimensionen kommunalen Friedensengagements,
u. a. mit Prof. Dr. Peter Van den Dungen, DDra. Susanne Jalka, Andreas Zumach, Andrea Mayer-Edoloeyi,
Sonntag, 26. November, ab 9.00 Uhr, Lentos Kunstmuseum
Friedenshandeln in Westfalen, Osnabrück, Bozen, Salzburg, Graz, München, Luzern,
20.30 Uhr Dr. Georg Schöfbänker, Wohin steuert die Welt,
anschließend am Abend Friedensmusik und –tanz
Montag, 27. November, ab 9.00 Uhr, K2 Kunstuniversität, Audimax
Friedensarbeit als lokaler Bildungsauftrag
19.15 Uhr, Festvortrag Johan Galtung, Die Kunst der Konflikttransformation in Städten und Gemeinden.
Informationen: www.friedensstadtlinz.at
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06 23.11.: Zukunft in Sicht? Die Situation der Roma in Europa
Von: Zukunfts- und Kulturwerkstätte <LM.Sender at spoe.at>
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Wenn Sie diesen Newsletter nicht im HTML-Format sehen können, klicken Sie bitte <http://www.diezuk.at/online/page.php?P=32896> hier
Zukunfts und Kulturwerkstätte
Newsletter 22/2006
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Zukunft in Sicht?
Die Situation der Roma in Europa
In Europa leben heute weit über 8 Millionen Roma. Höchste Arbeitslosigkeit und schlechte Bildung kennzeichnen die Lage dieser wirtschaftlich ärmsten europäischen Minderheit. Diskriminierung und soziale Ausgrenzung gehören zu einem Lebensalltag, der meist am Rande der Gesellschaft stattfindet. Zwar wurde seitens der Europäischen Union 2005 eine "Entschließung zur Lage der Roma" verabschiedet, doch gehen die Reformen in den einzelnen Ländern nur sehr schleppend voran.
Wie sieht die zukünftige Politik der europäischen Union gegenüber der größten Minderheit der Europäischen Union aus? Wie kann die Umsetzung der Maßnahmen in den Nationalstaaten beschleunigt werden? Welche Schritte müssen gesetzt werden, um Vorurteile weiter abzubauen?
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Donnerstag, 23. November 2006, 19.30 Uhr
in der Zukunfts- und Kulturwerkstätte, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
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> TeilnehmerInnen:
Fevzije BAHAR
Sprecherin der Internationalen Romani Union (IRU)
Dr. Florian FREUND
Universität Wien, Institut für Zeitgeschichte
Prof. Rudolf SARKÖZY
Kulturverein Österreichischer Roma
Dr. Hannes SWOBODA
Mitglied des Europäoschen Parlaments, Vizepräsident der SPE-Fraktion
Moderation:
Erich SCHNELLER
ORF Burgenland
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> ZUK - Ausstellungstipp
Anjeza Cikopano_Roma in Albanien
Dauer der Ausstellung: bis 14. Dezember 2006
Öffnungszeiten: Mo-Do von 13-16 Uhr (ausgen. Feiertage) sowie während der laufenden Veranstaltungen
Im Rahmen des Monats der Fotografie
www.monatderfotografie.at
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> Nähere Infos unter:
Zukunfts- und Kulturwerkstätte
Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
Tel.: 01/513 86 82
www.diezuk.at
zuk at spoe.at > An- und Abmeldung des Veranstaltungsabos:
Gehen Sie bitte auf die Seite
www.diezuk.at/online/page.php?P=10180
Impressum/Offenlegung gem. §§ 24, 25 MedienG:
www.diezuk.at/online/page.php?P=10942
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In Kooperation mit:
SPÖ-Klub <http://www.diezuk.at/bilder/../bilder/spoeklubparl_120.jpg>
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07 25.11.: Internationaler Tag GEGEN GEWALT AN FRAUEN -
Kundgebung und Demonstration
Von: FrauenLesben fuer das Selbstbestimmungsrecht der Frau
<selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
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Die ersten Treffen zum
25.11., "Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen"
haben schon stattgefunden.
Die anwesenden Frauen haben überlegt welche Aktivitäten für heuer zu setzen gut wäre.
Es wird eine FrauenLesbenMädchen-Kundgebung am Samstag, den 25.11., 11 h geben.
Ort: Mariahilferstrasse/Museumsquartier, anschließend kurze Demo über die Wienzeile.
FrauenLesben/Gruppen, die sich mit Aktionen, Redebeiträgen, etc. beteiligen wollen: kommt zu den Treffen, oder meldet euch per Mail (lesbenfrauennachrichten at gmx.at; betreff 25.11), oder telefonisch im FZ (Tel.: 408 50 57.
Für die Kundgebung ist die Idee für ein "offenes Mikrophon" besprochen worden, wo alle interessierten Frauen zum Thema Geschichten (sexistische Orte, sexistische Tatsachen, Plakate, Umstände...) veröffentlichen können.
also z.B.: Wenn Dir etwas aufgefallen ist... mit Zeit-, Ort- und Umstandsangabe... und kurze Geschichten dazu.
WEITERE VORBEREITUNGSTERMINE sind:
Fr 17.11.
Do 23. November
um 19 Uhr im
FZ-Bar/Beisl/Kommunikationsraum des LFMZ
Adresse: Währingerstrasse 59 - Eingang Prechtlgasse/ bitte bei Tür läuten!!!
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FrauInformationen zur Abtreibung und den Methoden der radikalen
Abtr
enLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
mailhttp://www.die-abtreibung.at.tf
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08 Lenin
Von: Promedia <promedia at mediashop.at>
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Der Promedia Verlag lädt zu Buchpräsentation und Podiumsdiskussion:
Stefan Bollinger (Hg.)
LENIN
Träumer und Realist
ISBN 3-85371-261-4, br., 176 S., 12,90 Euro, Edition „Linke Klassiker“Wann?
Donnerstag, 23. November 2006, Beginnzeit:19 Uhr
Wo?
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
Wer?
Stefan Bollinger (Herausgeber, Berlin)
Christoph Augustynowicz (Institut für Osteuropäische Geschichte, Universität Wien)
Was?
„Genius“ oder „Dämon“ der Revolution – die Meinungen über Lenin gehen nicht erst seit dem Untergang der Sowjetunion auseinander. Solange ein Sechstel der Erde unter dem Roten Stern stand und Lenin die Geschicke des „kurzen“ 20. Jahrhunderts mitbestimmte, kamen Freund wie Feind nicht an ihm vorbei. Mit dem Untergang des Ostblocks begann die Suche nach den Schuldigen. Kann sich Marx noch gelegentlich als Theoretiker des 19. Jahrhunderts und Prophet der Globalisierung behaupten, so findet Lenin keine Gnade vor den gestrengen Wächtern des Antikommunismus. Es geht bereits ein Aufraunen durch die Feuilletons, wenn zu Beginn des neuen Jahrtausends der Sozialismus als Alternative zum Empire wieder angedacht wird, wenn neue, junge Kommunisten sich outen, gar ein Philosoph wie Slavoj Zizek die Wiederkehr Lenins und der Revolution beschwört. Dieser Gnadenlosigkeit begegnet das vorliegende Buch mit fein ausgewählten Texten und guten Argumenten.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Hannes Hofbauer/ Promedia Verlag
P.S.: Das Buch kann in jeder Buchhandlung bestellt werden. Sollten Sie das Buch direkt beim Verlag beziehen wollen: Promedia Verlag, Wickenburgg. 5/12, A-1080 Wien, E-mail: promedia at mediashop.at
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09 ASt-Veranstaltung - Bericht eines Teilnehmers der internationalen Konferenz
in Solidarität mit dem Widerstand in Beirut am 16.-19. November
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Dienstag, 21. November, 19.00 Uhr
Veranstaltung des ArbeiterInnenstandpunkt
Die Perspektiven der Antikriegsbewegung. Bericht eines Teilnehmers der internationalen Konferenz in Solidarität mit dem Widerstand in Beirut am 16.-19. November
Amerlinghaus (Stiftg. 8, U3 Neubaugasse)
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DEMOS
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10 Rede 9. 11. Zirkusgasse
Von: Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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Redebeitrag von Café Critique zur Gedenkveranstaltung an die Reichspogromnacht am 9. 11. 2006 in der Zirkusgasse in Wien
von Alex Gruber
Am heutigen 9. November findet in Wien eine Demonstration gegen Faschismus und Rassismus statt. Die zu dieser Demonstration aufrufenden Gruppen tun sich normalerweise dadurch hervor, dass sie bedingungslose Solidarität mit der Hamas, mit Mahmud Ahmadinedschad und anderen Israelfeinden und Judenhassern einklagen. So waren die letzten Demonstrationen dieser Gruppen von einem Meer von Hisbollah-Fahnen gekennzeichnet, sowie dadurch, dass auf diesen Demos unumwunden zur Zerstörung des jüdischen Staates aufgerufen wurde.
Dass auch die Erinnerung an die Reichspogromnacht nur ein äußerlicher Anlass für die heutige Demonstration ist, wird allein daran ersichtlich, dass diese in gerade mal zwei Zeilen des Aufrufes überhaupt Erwähnung findet. So verschwindend gering die Bereitschaft ist, sich mit der Geschichte der Vernichtung des europäischen Judentums auseinander zu setzen, so eindeutig ist, dass die Solidarität mit den heute von Antisemitismus Bedrohten für die Veranstalter der Demonstration überhaupt kein Thema ist. Der zeitgemäße Antisemitismus, der sich vor allem als Antizionismus ausagiert, findet nicht die geringste Erwähnung – was auch nicht weiter verwundern kann bei Gruppen, welche die „soziale Befreiung“ mit der Zerstörung Israels gleichsetzen.
Stattdessen wird das ewig gleiche Thema verhandelt: Die fehlende Perspektive für die unterdrückten Massen und die Zu-kurz-gekommen-sich-Fühlenden, welche in diesen den berechtigten Wunsch nach Widerstand und Revolte wecke. Gleichzeitig werden diese Unterdrückten von jeder Verantwortung für die Form ihres „Widerstandes“ freigesprochen. Sie werden vielmehr zu ewigen, gutgläubigen Opfern erklärt. Als solche schlügen sie in ihrem berechtigten Zorn auf das „unterdrückerische System“ leider manchmal etwas über die Stränge und ließen sich von rechten Demagogen ein „klares, wenn auch falsches Feinbild“ anbieten.
Dieselbe Rationalisierung, welche die Linke stets in Bezug auf die islamistischen Selbstmordrackets im Munde führt, prägt also auch ihren Umgang mit autochthonen Rassisten und Antisemiten. Diese wie jene seien das prinzipiell gute ewige Opfer dunkler Mächte, gegen die es sich zur Wehr zu setzen gelte. In diesem Kampf gegen Erniedrigung, Demütigung und Ausbeutung seien sie bedingungslos zu unterstützen, da er ein objektiv emanzipatorischer sei, wie regressiv auch immer er sich äußern möge. So wie die Selbstmordattentate immer nur als verständliche Notwehr gegen die zionistischen Verbrechen gepriesen werden, so wird der nationale Wahn autochthoner Österreicherinnen und Österreicher als ebenso naturwüchsige Reaktion auf den Sozialabbau und die damit einhergehende Arbeitslosigkeit entschuldigt. Eine Linke, die vom stummen Zwang der Verhältnisse nichts wissen will und folglich die Gesellschaft auch nicht als objektiven Zwangszusammenhang begreifen kann, kann die Krisenhaftigkeit der Gesellschaft immer nur als niederträchtige Machenschaft bewusster Akteure interpretieren und produziert zwangsläufig Verschwörungstheorie.
Dass die Verfechter eines solchen Weltbildes – speziell in den postnazistischen Gesellschaften – geradezu naturwüchsig zu Feinden des jüdischen Staates werden müssen, liegt auf der Hand. Der Israelhass ist keine kontingente Zutat zu einem prinzipiell an Emanzipation orientierten Bewusstsein, sondern gründet in der Sache selbst. Der jüdische Staat, der als Reaktion auf die Shoa gegründet wurde – die einzige gesellschaftliche Konsequenz, die nicht in bloßer Solidarität mit toten Juden besteht; dieser jüdische Staat ist permanenter Stachel im Fleisch der Freunde unterdrückter Völker und Klassen. Ist es doch die von Israel wachgehaltene Erinnerung an die Vernichtung des europäischen Judentums, welche die große Lüge, die das linke Weltbild charakterisiert, als eben solche und durch nichts gedeckte Unterstellung denunziert: Die Überzeugung, dass die Unterdrückten prinzipiell gut seien und die Revolutionsbestrebungen deswegen unmittelbar mit eben diesen Massen Politik machen könnten.
Der Nationalsozialismus hat das Gegenteil bewiesen. Er hat den Beleg erbracht, dass die Kapital und Staat Unterworfenen in der Krise sich die katastrophischen und destruktiven Tendenzen dieser Gesellschaft subjektiv zu eigen machen können – und dass sie diese pathologische Krisenlösung an den Jüdinnen und Juden ausagieren, was letzten Endes in der Vernichtung um ihrer selbst willen resultiert.
Diese untergründig gewusste Tatsache muss verdrängt werden, damit man in den postnazistischen Gesellschaften weiterhin der Lösung der sozialen Frage frönen kann, als wäre nichts geschehen. Statt sich der Tatsache der massenhaften Beteiligung von Österreicherinnen und Österreichern am Vernichtungsfeldzug gegen die Juden zu stellen, statt zu reflektieren, was die negative Aufhebung der bürgerlichen Gesellschaft in das Kollektiv der Volksgemeinschaft auch für die Gesellschaft nach dem Nationalsozialismus bedeutet, statt sich also der Katastrophe zu stellen, die Auschwitz darstellt, und diese Erfahrung zum Begriff zu sublimieren, muss die Barbarei des Nationalsozialismus verdrängt und in ein Außen projiziert werden, damit klar ist, dass die Unterdrückten nicht das geringste damit zu tun haben können.
Diese Projektion liegt einerseits den unendlichen Neuauflagen der notorisch falschen linken Faschismustheorien zugrunde, wie andrerseits der Denunzierung Israels als dem Nationalsozialismus von heute. So kann dann auch der Widerstand gegen den „War on Terror“ als Konsequenz aus der Reichspogromnacht gefasst werden, wie es in dem gemeinsamen Aufruf zur heutigen Antifa-Demo geschieht. Die Selbstverteidigung Israels wird so zur Nachfolgerin der nationalsozialistischen Vernichtung erklärt, wie die Palästinenser im Besonderen und die Moslems im Allgemeinen zu den „Juden von heute“. Dies gipfelt darin, dass just heute, am Tag der Reichspogromnacht, von einer trotzkistischen Gruppierung der Film „Paradise Now“ gezeigt wird: Jener Film, der ein einziges Einfühlen in antisemitische Mörder darstellt; jener Film, der ihre Morde als „Verzweiflungstaten“ verharmlost und ihre Anschläge als legitimen Widerstand gegen die israelische Besatzung rechtfertigt.
So kommt die linke Vergangenheitsbewältigung an ihr Ende: Vom Nationalsozialismus wird nur noch gesprochen, um die Juden und ihren Staat als die wahren Nazis von heute anzuprangern und den Kampf der palästinensischen Selbstmordrackets als die legitime Lehre aus der Vernichtung des europäischen Judentums anzupreisen.
Was früher „Judenfrage“ hieß – samt seiner Verquickung mit der bei Linken so beliebten „sozialen Frage“ –, das ist für die heutige Linke „das Problem des Zionismus“. Nicht nur wird die „Befreiung“ des Nahen Ostens an die Vernichtung Israels geknüpft, wenn etwa im Umfeld der Demo-Organisatoren verkündet wird, der Zionismus sei der „Hauptfeind der Völker“, dessen Zerstörung „der einzige Weg zur Gerechtigkeit“ sei. Nein – auch die Lösung der sozialen Frage hier geht eine unlösbare Verbindung mit dem Kampf gegen den jüdischen Staat ein. Das zeigt sich auch und nicht zuletzt dann, wenn diese Linke gegen Faschismus und Rassismus auf die Straße geht.
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Termine:
16. 11. 2006
Wien, 19:30
Volk gegen Staat – Zur Kritik der Ideologie des Europas der Regionen
Vortrag von Florian Ruttner
NIG, Universitätsstr. 7, HS III
24. bis 26. 11. 2006
St. Radegund bei Graz
Erziehung zur Mündigkeit
Seminar der STV Politikwissenschaft
http://www.univie.ac.at/politikwissenschaft/strv/
11. 1. 2007
Wien, 19:30
"Kosmopolitische Demokratie" vs. "unilaterale Weltordnungspolitik". Die "Friedensmacht Europa" und ihre linke Avantgarde.
Vortrag von Alex Gruber
NIG, Universitätsstr. 7, HS III
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Café Critique
Verein für Gesellschafts- und Kulturkritik
Wickenburggasse 16/5
A-1080 Wien
Email: cafe.critique at gmx.net
Web: http://www.cafecritique.priv.at
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11 Mercan Sümbültepe (REVOLUTION) - Rede auf der Demonstration gegen Rassismus und Faschismus am 9. November
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Rede von Mercan Sümbültepe (REVOLUTION) auf der Demonstration gegen Rassismus und Faschismus am 9. November
(www.revolution-austria.at)
Hallo, ich bin Mercan Sümbültepe und rede heute für REVOLUTION!
Überall, wo sie aufmarschieren, gehen wir auf die Strasse!
Überall, wo sie ihre Lügen verbreiten, schreien wir ihnen die Wahrheit ins Gesicht!
Faschisten, Neonazis dürfen nicht und werden nicht von uns geduldet!
Es ist schlimm genug, das sie noch immer Teil der Gegenwart sind und für einige von uns sogar das normale Leben beeinflussen!
Es gibt Orte, Bezirke in denen etliche Jugendliche nicht unterwegs sein können, ohne von irgendwelchen Neo-Nazis angegriffen zu werden. Eine Freundin von mir ist sogar mit Messern attackiert worden und wurde krankenhausreif verprügelt!
Auf die Polizei ist da kein Verlass! Sie schützt sogar immer wieder Naziaufmärsche.
Mindestens 10 Millionen Menschen sind während der Nazi-Zeit grausam ermordet worden und die Polizei behauptet doch tatsächlich, Neo-Nazis schützen zu müssen!
Doch auch dieser Schutz kann uns nicht aufhalten. Wir lassen uns keine Angst machen, wir fürchten uns nicht vor diesen kahlrasierten Idioten!
Doch es sind nicht nur Nazis allein, die wir bekämpfen!
Rassisten, die ihre Hetze gegen uns MigrantInnen und gegen jeden führen, der mit uns kämpft, haben genauso wenig Platz auf unseren Strassen! Es ist unsere Aufgabe, gegen jeden von ihnen vorzugehen und gemeinsam aufzutreten.
Wenn wir mitbekommen, dass jemand von Rassisten angestiegen wird, dann wehren wir uns zusammen!
Wir sind in der Mehrheit und wir sind im Recht!
Doch warum kann es sein, dass es sowohl Neonazis gibt, als auch Menschen, die vom Rassismus verblendet sind? Die Antwort liegt im System, in dem wir leben, die Antwort liegt im Kapitalismus! Immer mehr Menschen werden arm, damit einige wenige reich sein können!
Es gibt mehr Druck in der Arbeit, es gibt mehr Druck in den Schulen. Jeder von uns soll so viel arbeiten, wie nur möglich, um Gewinn für die Mächtigen zu machen. Auch in den Schulen werden wir unterdrückt – wir verdienen zwar kein Geld und machen nicht direkt Profit für die Mächtigen, aber wir werden auf so ein Leben vorbereitet.
Wir werden benutzt, um schon arbeitenden Jugendlichen und Erwachsenen Angst um ihren Arbeitsplatz zu machen, und sie immer härter schuften zu lassen! Diese Ungerechtigkeiten bringen viele Menschen dazu, im Rassismus oder Faschismus einen Ausweg zu suchen.
Dieses System schafft somit ständig neue Rassisten, ständig neue Nazis!
Wir müssen, so wie wir es schon immer getan haben, so wie wir es heute wieder tun, Widerstand leisten, wenn Rassisten oder Nazis auftreten.
Aber wir dürfen dabei nicht vergessen, dass die Ursache im Kapitalismus liegt, und dass wir nur dann Rassismus und Faschismus endgültig besiegen, wenn wir auch das System vernichten. Wir sind es, die eine neue Welt, eine sozialistische Welt aufbauen werden, in der es arm und reich nicht mehr gibt! In dem wir gemeinsam kämpfen gegen alle Feinde, in dem wir die, die ständig Blut vergießen besiegen.
Kampf dem Rassismus,
Kampf dem Faschismus,
TEK YOL DEVRIM!
One Solution-Revolution!
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12 ASt - Bericht von der Demonstration gegen Rassismus und Faschismus am 9. November
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Bericht von der Demonstration gegen Rassismus und Faschismus am 9. November
(aus: Red Newsletter Nr. 240; Informationsdienst des ArbeiterInnenstandpunkt,11. November 2006, www.arbeiterInnenstandpunkt.net)
Mehrere hundert Menschen demonstrierten am 9. November in Wien zum Jahrestag der Nazi-Novemberpogrome. Zu der Demonstration rief ein Bündnis auf, an dem neben ArbeiterInnenstandpunkt und REVOLUTION die SLP, SJ, KI, ATIGF und andere teilnahmen. Wir zogen von der FPÖ-Zentral zur "Bude" der Burschenschaft Olympia in der Gumpendorferstrasse und schließlich zum "Fritz-Stüber-Heim", dem Vereinslokal der rechtradikalen AFP.
ArbeiterInnenstandpunkt und REVOLUTION nahmen an der Demonstration mit einem großen und kämpferischen Block teil. Losungen wie „Was steht an jeder Ecke – Nazi verrecke! Was steht an jedem Haus – Nazis raus!“, „Say he, say ho – HC Strache has to go!“ oder “One Solution – REVOLUTION” brachten unsere kämpferische, antifaschistische Gesinnung zum Ausdruck.
Unser Kampf gegen Rassismus und Faschismus ist Teil eines Kampfes gegen das gesamte System, das den Faschismus hervorbringt und der Nährboden für das Wachsen von Rassismus ist. So wies die Sprecherin von REVOLUTION, Mercan Sümbültepe, in ihrer Rede auf den Zusammenhang von Rassismus bzw. Faschismus und dem kapitalistischen System hin:
„Dieses System schafft somit ständig neue Rassisten, ständig neue Nazis! Wir müssen, so wie wir es schon immer getan haben, so wie wir es heute wieder tun, Widerstand leisten, wenn Rassisten oder Nazis auftreten. Aber wir dürfen dabei nicht vergessen, dass die Ursache im Kapitalismus liegt, und das wir nur dann Rassismus und Faschismus endgültig besiegen, wenn wir auch das System vernichten. Wir sind es, die eine neue Welt, eine sozialistische Welt aufbauen werden, in der es arm und reich nicht mehr gibt!“
Der Redner des ArbeiterInnenstandpunkt, Michael Pröbsting, betonte ebenso die notwendige Verbindung des Kampfes gegen den Rassismus mit dem Kampf gegen den imperialistischen Krieg – sei es im Irak, im Libanon oder in Palästina oder sei es die staatliche Unterdrückung von ImmigrantInnen im Namen des „Kampfes gegen den Terror“.
Alles in allem war die Demonstration ein wichtiger Schritt, um in der Öffentlichkeit unseren Widerstand gegen Rassismus und Faschismus zu zeigen.
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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13 MEDIACULT News 101
Von: Claudia Wagner <Wagner-C at mediacult.mdw.ac.at>
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(ENGLISH AND FRENCH VERSION BELOW)
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe InteressentInnen!
Wir freuen uns, Ihnen den aktuellen MEDIACULT Newsletter zusenden zu dürfen!
aus dem Inhalt:
- personelle Umstrukturierung am Institut
- WWTF-Projekt "Embedded Industries"
- FWF-Projekt "Digitale Mediamorphose in Film, Fotographie und Architektur"
- Recherche zur "Wiener Tanzlandschaft"
- neue Publikationen
Der Newsletter steht auch unter http://www.mdw.ac.at/mediacult/de/main.html zum download zur Verfügung!
Falls Sie keine elektronischen Zusendungen mehr von Mediacult erhalten wollen, bitte wir Sie um ein Rückmail mit der Aufforderung zur Streichung aus der Mailingliste! Danke!
Mit freundlichen Grüßen,
das MEDIACULT-Team
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14 KPÖ/Wahlrecht/Demokratisierung
Von: KPÖ-Oberösterreich <ooe at kpoe.at>
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Linker Pressedienst - Herausgegeben vom KPÖ-Landesvorstand Oberösterreich, Melicharstraße 8, 4020 Linz, Telefon (0732) 65 21 56,
Mail ooe at kpoe.at – Web www.kpoe.at/ooe - Ausgabe vom 13. November 2006
Demokratisierung kontra mehrheitsförderndes Wahlrecht
KPÖ fordert Abschaffung der 4-Prozent-Hürde
Im Zusammenhang mit den Querelen um eine Regierungsbildung werden verstärkt Überlegungen für ein mehrheitsförderndes Wahlrecht bei
der Nationalratswahl diskutiert. Die KPÖ-Oberösterreich sieht darin eine Tendenz zur weiteren Entdemokratisierung und stellt dem
ihre Forderung nach einer Demokratisierung des Wahlrechts gegenüber.
Die massiven Hürden für einen Einzug in den Nationalrat beginnen mit der Notwendigkeit von 2.600 amtlich beglaubigten
Unterstützungserklärungen, damit Parteien die nicht im Parlament vertreten sind überhaupt kandidieren können. Ein Grundmandats – das
rund 26.000 Stimmen in einem der 43 Regionalwahlkreise erfordert – oder das bundesweite Überspringen der 4-Prozent-Hürde werden
bekanntlich immer damit argumentiert, dass nicht durch zahlreiche Kleinparteien im Parlament die Regierungsbildung erschwert wird.
„Das Wahlergebnis vom 1. Oktober 2006 hat diese Auffassung jedoch in aller Deutlichkeit widerlegt“, meint KPÖ-Landessekretär Leo
Furtlehner. Nach dem jetzigen Stand ist weder eine Koalition von SPÖ und ÖVP noch in anderer Parteienkonstellation möglich, eine
zeitlich befristete Minderheitsregierung mit folgenden Neuwahlen wird immer wahrscheinlicher. Ein Staatsnotstand wie teilweise
argumentiert wird, liegt jedoch in keiner Weise vor, wie auch der Verfassungsrechtler Manfred Welan feststellt.
Die Gründe dafür sind allerdings nicht die Differenzen zwischen den Parlamentsparteien, sondern vielmehr ihre inhaltliche Nähe auf
der Basis einer zu 80 Prozent ohnehin bereits durch mit österreichischer Zustimmung erfolgten EU-Auflagen bestimmten Politik, die
sie gegenüber der Bevölkerung durch entsprechende theatralische Abgrenzungen überspielen müssen. Anders als das politische
Establishment plädieren laut einer Imas-Umfrage 58 Prozent der Befragten für das Verhältniswahlrecht.
Modelle wie jene des Grazer Juristen Klaus Poier, welcher der stimmenstärksten Partei automatisch 92 der 183 Mandate zuweisen und
die restlichen auf die anderen Parteien aufteilen will, lehnt die KPÖ ebenso ab wie ein Mehrheitswahlrecht nach dem Muster
Großbritanniens. Auch eine Übernahme des deutschen Zweistimmenwahlrechts mit 5-Prozent-Hürde wie vom rechten SPÖler Norbert Leser
vorgeschlagen wurde ist keine Alternative.
Geradezu absurd ist der Vorschlag der steirischen ÖVP-Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder, welche die fiktiven Stimmen der
NichtwählerInnen der stimmenstärksten Partei zuschlagen möchte. Ebenso lehnt die KPÖ den Konsens im vorläufig gescheiterten
Verfassungskonvent ab, bundesweit bei Nationalrats- und Landtagswahlen einheitlich eine 5-Prozent-Hürde einzuführen, den
Konventspräsident Franz Fiedler jetzt wieder aufwärmte.
Im Sinne einer konsequenten Demokratisierung tritt die KPÖ dafür ein, dass jede Stimme gleich viel wert ist und daher sowohl die
Grundmandatshürde als auch die 4-Prozent-Klausel im zweiten Ermittlungsverfahren auf Landesebene bzw. im dritten
Ermittlungsverfahren auf Bundesebene ersatzlos abgeschafft wird. Einige zusätzliche Parteien würden zweifellos zu einer Belebung des
in neoliberaler Politik erstarrten Nationalrates im Sinne des jetzt zumindest kurzfristig entdeckten Parlamentarismus führen.
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15 GLB/ÖBB/Börsegang/Privatisierung
Von: Gewerkschaftlicher Linksblock <office at glb.at>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8, A-1110 Wien - Telefon +43 664 61 45 012 oder +43 1 53 444-308 -
Mail office at glb.at – Web www.glb.at – Ausgabe vom 13. November 2006
Zerschlagung begann bereits mit Ausgliederung aus dem Budget
GLB lehnt Börsegang der ÖBB entschieden ab
Entschieden zurückgewiesen wird von der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) die Ansage von
Infrastruktur-Staatssekretär Helmut Kukacka (ÖVP) für einen Börsegang der ÖBB. Kukacka kündigte jetzt motiviert durch den Börsegang
der Deutschen Bahn als „Fahrplan“ an, 2009 eine erste Tranche von 49 Prozent den ÖBB-Güterverkehr Rail Cargo via Börse zu
privatisieren.
Ein bis zwei Jahre später soll dann auch der ÖBB-Personenverkehr in ähnlicher Höhe durch eine entsprechende Kapitalerhöhung an die
Börse gehievt werden. Bezeichnend ist, dass laut Kukacka die Infrastrukturbereiche „in jedem Fall zu 100 Prozent“ beim Bund bleiben
sollen, für die nichtprofitablen Bereiche der ÖBB darf weiterhin die öffentliche Hand aufkommen.
Die Demontage der ÖBB hat aber bereits mit der Ausgliederung aus dem Bundesbudget 1994 unter Regierungsverantwortung von SPÖ und ÖVP
begonnen und erreichte mit der Zerstückelung in zahlreiche Teilgesellschaften unter dem Dach einer Holding durch die
ÖVP/BZÖ-Regierung den bisherigen Höhepunkt: „Der Hintergrund der Holding-Struktur ist, durch diese Filetierung die profitablen
Bereiche dem Privatkapital und Anliegern auszuliefern“, meint Ernst Wieser, Sekretär des GLB in der Gewerkschaft der
EisenbahnerInnen (GdE).
ÖBB-Chef Martin Huber hat schon vor einigen Monaten verbunden mit einer „Vision vom Kapitalmarkt“ einen solchen Börsegang
ventiliert, seine Vorleistungen dafür erfolgen zweifellos in Abstimmung mit der Regierung und sind die logische Fortsetzung der
Zerstörung der Bahn unter dem Diktat einer EU-konformen Liberalisierung. Der GLB tritt im Gegensatz zu den Regierungsplänen für den
Rückbau der ÖBB zu einem einheitlichen staatlichen Unternehmen ein und weist auf die negativen Erfahrungen in verschiedenen Ländern
mit der Zerschlagung und Privatisierung der Bahn hin.
Seit der Ausgliederung der ÖBB aus dem Budget wurden unter GD Helmut Draxler (SPÖ) von 1993 bis 2001 rund 15.000 Arbeitsplätze
abgebaut, dessen Nachfolger Rüdiger vorm Walde (parteilos) vernichtete von 2001 bis 2004 weitere 1.600 Eisenbahnarbeitplätze und
Martin Huber (ÖVP) baute seit seinem Amtsantritt 2004 weitere 2.668 Arbeitsplätze ab, womit der Personalstand mit Jahresende 2005
auf 46.059 Beschäftigte reduziert wurde. Mit einem Börsegang ist unter dem Druck der Erwartungen der Aktionäre ein weiterer
verstärkter Personalabbau zu befürchten, als dessen Folge der Leistungsdruck auf das verbleibende Personal weiter steigt.
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INTERNATIONALES
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16 AUA nimmt Direktflüge von Wien in den Nordirak auf
Von: WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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AUA nimmt Direktflüge von Wien in den Nordirak auf
Die Austrian Airlines Group (AUA) hat angekündigt ab dem 11. Dezember
Direktflüge in den Irak aufzunehmen. Zwei Mal wöchentlich soll mit dem
Airbus A 319 der Flughafen Arbil International angeflogen werden. Der
Flug wird am Montag und Freitag in Wien um 10.20 Uhr starten, die
Rückflüge starten an den gleichen Wochentagen um 17.00 Uhr in Arbil.
Arbil ist mit rund einer Million Einwohner eine der größten Städte des
Irak und als Hauptstadt des kurdischen Autonomiegebietes nicht
unmittelbar vom alltäglichen Terror betroffen. Die AUA hatte bereits im
Frühling Flüge nach Arbil angekündigt, dann den Flug aber aufgrund von
Sicherheitsbedenken verschoben. Sollte die Flugverbindung diesmal
tatsächlich am 11. Dezember starten, wäre dies seit dem zweiten
Golfkrieg 1991 die erste Direktverbindung von Wien in den Irak.
Verbindungen von Deutschland oder über Istanbul existieren schon seit
längerem nicht nur nach Arbil, sondern auch nach Bagdad und Sulemaniya.
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
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website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Im Oktober 2006 erschien die zweite Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Minderheiten und Dominanzkultur im Nahen Osten.
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre Adresse!
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* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
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