widerst at nd! - MUND: Samstag, 2.6.2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Fr Jun 1 22:15:10 CEST 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
MedieninhaberInnen seid Ihr!
Samstag, 02.06.2007
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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 kriminacht & dialekt-umzug
el awadalla <el at awadalla.at>
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02 Sa 2. Juni, 19:30 Uhr - PK Vienna Pride + Regenbogenparade
Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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03 3.6.: Serbien heute - was blieb von Jugoslawien?
"Helmuth Fellner" <helmut.fellner at chello.at>
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04 Kartenverlosung Soap&Skin am 5.6.
MALMOE <redaktion at malmoe.org>
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05 13.6.: Die "Gesundung des Volkskörpers durch Arbeit"
hardy ess <hardy.ess at chello.at>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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06 Pressemitteilung DVB-H
Katrin Horn <katrin.horn at freie-radios.at>
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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07 DHKC European representation: A chief prosecutor's "obsession"
all_forpeople at yahoo.co.uk
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 kriminacht & dialekt-umzug
el awadalla <el at awadalla.at>
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erstmals a-uhudla-autorInnen bei der kriminacht:
1. juni, 21 uhr
Der Mann, 1230 wien, perchtoldsdorferstraße 23
Eva Holzmair liest aus ihrem neu buch "Nachts die Totenlampen
schweben"
1. juni, 22 uhr
Cafe Wienerhof, 1070 Wien, Zieglergasse 1
Richard Latzin liest aus seinem ab 2. juli 2007 erhältlichen buch "Der
Amateur"
beide bücher (und das gesamte verlagsprogramm) sind demnächst
hier zu finden: http://www.vau.at/
das gesamte kriminacht-programm:
http://www.kriminacht.com/de/lesungen/1
6. umzug der österreichischen dialektautorInnen durch den 6. bezirk
2. juni
1. station: 17 uhr
Theater Brett, münzwardeingasse 2
Carola Kilga
Lesung auf Vorarlbergisch und Schriftdeutsch
2. station: 18 uhr
Interkult Theater
fillgradergasse 16
Liebe-Hille-Tichy Trio
Neue Lieder auf Wienerisch (unplugged)
3. station: 19 uhr
KuKu
linke Wienzeile 94
Christa Urbanek
Unikat - Kabarett-Schmankerln
4. und letzte station: 20 uhr
Andino
münzwardeingasse 2
Regina Lindinger
Konzert: Lebendige Stimme - von Bayrisch bis sprachlos
http://www.lebendige-stimme.de/
12. 6. 2007, 20h
Tschocherl, 1150, wurmsergasse 42
dialekt-poetry-slam
oder schbricharl-globfm
oder gedichtln-praggn
schlußmeldung:
seit 31. mai ist der uhudla-salon geschlossen.
trauerbekundungen sind nicht notwendig. der (neue) verlag a-uhudla
ist über seine homepage erreichbar:
http://www.vau.at/
die traditonelle boulevardzeitschrift uhudla gibt nach wie vor
hier (und natürlich bei den verkäuferInnen):
http://www.uhudla.at/
--
http://www.awadalla.at/
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02 Sa 2. Juni, 19:30 Uhr - PK Vienna Pride + Regenbogenparade
Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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Pressekonferenz mit Ute Stutzig, Barbara Süss, Christian Högl und
Christoph Strauß vom Organisationsteam von Vienna Pride und
Regenbogenparade.
Thema: Auftaktveranstaltung zu Vienna Pride 2007
Am 30. Juni 2007 findet zum 12. Mal die Regenbogenparade statt.
Der gesamte Monat Juni steht deshalb unter dem Motto "Vienna
Pride" - sowohl gesellschaftlich als auch politisch. "Sei, wie du
bist!" - persönliche Freiheit, Gleichberechtigung und
Antidiskriminierung stehen im Vordergrund.
Für die Organisation der Parade und die Koordination von Vienna
Pride zeichnet wieder die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien
verantwortlich, die sich über die Unterstützung zahlreicher
KooperationspartnerInnen freuen kann.
Die Regenbogenparade ist eine aus der kulturellen Vielfalt Wiens
nicht mehr wegzudenkende gesellschaftspolitische Veranstaltung,
die zehntausende Schaulustige anzieht.
Vienna Pride findet dieses Jahr zum ersten Mal statt und soll
eine wichtige Ergänzung zur Parade darstellen; erklärtes Ziel ist
es, auf das vielfältige Angebot der lesbisch-schwulen Wiener
Szene aufmerksam zu machen und der Community Möglichkeit zur
Selbstdarstellung zu geben.
Programm:
o Christopher Street Day - Forderungen damals und
Forderungen heute
o Vienna Pride; Vorstellung Pride-Guide
o Informationen zur Teilnahme
o Vorstellung der Pride-Girl- und Pride-Boy-Aktion.
o Informationen zur Regenbogenparade
(Neuigkeiten/Änderungen)
o Informationen zur Schlusskundgebung, der Celebration am
Schwarzenbergplatz (Programm, KünstlerInnen)
Zeit: Samstag, 2. Juni 2007 - 19:30 Uhr
Ort: Vanity Club Lounge, 6., Mollardgasse 3 (Ecke Spörlingasse)
Wir laden die VertreterInnen der Medien herzlich ein -
Sektempfang, kaltes Buffet.
Rückfragehinweis:
Ute Stutzig, Presse: Tel. 0650-90 80 188
Barbara Süss, Presse: Tel. 0680-30 11 575
Christian Högl, Organisation: Tel. 0699-11 811 038
office at hosiwien.at, www.hosiwien.at, www.regenbogenparade.at
ZVR-Nr.: 524 534 408
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03 3.6.: Serbien heute - was blieb von Jugoslawien?
"Helmuth Fellner" <helmut.fellner at chello.at>
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Serbien heute - was blieb von Jugoslawien ?
Eine Veranstaltung der Kommunistischen Initiative, des Klubs
Slowenischer StudentInnen in Wien und der Antiimperialistischen
Koordination mit Peter Benscher, Cathrin Schütz und Sebastian
Bahlo
Sonntag, 3. Juni 2007, 16.00 Uhr
Rankgasse 2, 1160 Wien
Auch ein Jahr nach Milosevics Tod, erweist sich Serbien als von
allen ex-jugoslawischen Republiken am wenigsten
integrationswillig in EU und Nato-Pakt. Seine Wirtschaft und
Infrastruktur wurde von diesen gründlich zerstört, das Land in
vielerlei Hinsicht isoliert, politisch und kulturell gedemütigt,
eine willfährige Elite aus neokapitalistischen Gewinnlern
installiert.
Die Bevölkerung scheint indes gespalten zu sein: Nach westlicher
Lesart hoffen die Einen auf eine friedliche Demokratisierung im
Zuge des europäischen Einigungsprozesses, während die Anderen
einem antiwestlichen Ressentiment fröhnen.
Was hat der Ausgang der jüngst stattgefundenen Wahlen zu
bedeuten? Stellt der Wahlsieg der Serbischen Radikalen Partei
(SRS) nationalistischen Chauvinismus dar, oder ist er Ausdruck
des Willens der serbischen Bevölkerung auf selbstbestimmte
Entwicklung? Wo steht Serbien heute und was ist von Jugoslawien
übrig geblieben?
Cathrin Schütz ist Diplom-Politologin aus Frankfurt am Main und
war Mitglied des Verteidigungsteams von Slobodan Milo?eviæ. Von
ihr erschien, neben zahlreichen Veröffentlichungen in der jungen
Welt und dem Neuen Deutschland, 2003 das Buch "Die NATO-
Intervention in Jugoslawien" im Wilhelm Braumüller
Universitätsbuchverlag Wien.
Peter Betscher ist Mitglied der Vereinigung für Internationale
Solidarität (VIS) e.V. Er hat gemeinsam mit Sebastian Bahlo und
Cathrin Schütz das Buch "Die Zerstörung Jugoslawiens - Slobodan
Milosevic antwortet seinen Anklägern" veröffentlicht.
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04 Kartenverlosung Soap&Skin am 5.6.
MALMOE <redaktion at malmoe.org>
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Soap&Skin
Live zu sehen am 5.6. im MAK - wir verlosen 3x2 Konzertkarten
unter den MALMOE- AbonnentInnen.
Anja Plaschg alias Soap&Skin ist in ihrer Einzigartigkeit und
künstlerischen Stringenz, von Musik über Fotos bis zu Videos,
eine seltene Kombination aus musikalischer Virtuosität und
visueller Ausdruckskraft. Klavier und Stimme sind die tragenden
Elemente, Beats und Einspielungen vom Laptop das Grundgerüst für
die Musik von Soap&Skin.
Alleine am Klavier - eine ohnehin exponierte Situation -
unterstreicht sie die Intimität der Produktionssituation durch
ihre entrückte Stimme. Ihre Kompositionen sind sehr persönlich,
sehr melancholisch, manchmal sogar suizidal. Nacht, Finsternis,
Einsamkeit und Tod sind die zentralen Topoi - verpackt in fragile
Schönheit, ganz wie bei den großen Helden der Traurigkeit, Nick
Cave oder Diamanda Galas.
Soap&Skin arbeitet nach ihrem ersten Compilation-Release auf
T.Raumschieres Label Shitkatapult gerade an ihrem Debütalbum.
"Soap&Skin - ein wenig wie Coco Rosie nur viel besser." (Fritz
Ostermayer)
MALMOE verlost unter den AbonnentInnen 3x2 Konzertkarten für
Soap&Skin am 5.6. im MAK - Mail mit Betreff "Soap&Skin" an die
Redaktion.
Soap&Skin Konzert und Videopräsentation
Di, 5.6., ab 20.30
im Anschluss: DJ Fritz Ostermayer
MAK-Säulenhalle Stubenring 5, 1010 Wien
Eintritt: 7,90 / 5,50
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05 13.6.: Die "Gesundung des Volkskörpers durch Arbeit"
hardy ess <hardy.ess at chello.at>
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Vortrag und Diskussion
von und mit Andrea Woeldike
Die "Gesundung des Volkskörpers durch Arbeit"
Eine kulturhistorische Auseinandersetzung mit der Entwicklung
einer als spezifisch "deutsch" verstandenen Arbeit
Mittwoch 13.06.2007
Bierstindl, Theatersaal
Innsbruck
19.00 Uhr
Andrea Woeldike befasst sich in ihrem Vortrag mit einer zentralen
Kategorie unserer Mentalitätsgeschichte -- dem Arbeitsbegriff.
Sie vollzieht eine kulturhistorische Auseinandersetzung mit der
Entwicklung des Begriffs der "deutschen Arbeit". Dieser versucht
einen Gegensatz zur vermeintlich jüdischen, als unehrlich
diffamierten Arbeit herzustellen und typisiert auf diese Weise
eine Reihe sozialer Gruppen negativ, die dann im
Nationalsozialismus verfolgt, ausgesondert und schließlich
vernichtet wurden.
Andrea Woeldike
- zeigt anhand eines historischen Rückblicks die Wandlung des
Arbeitsbegriffs auf: ausgehend von Arbeit als Mühsal über die
Daseinsberechtigung vor Gott bis hin zur Pflichterfüllung an der
Gemeinschaft.
- stellt die Ursprünge des Zusammenhangs von "deutscher Arbeit"
und Antisemitismus dar.
- arbeitet die Bedeutung der Arbeitsideologie für die
Konstitution der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft
heraus: die Vorstellung einer ehrlichen deutschen Arbeit im
Gegensatz zu einer vornehmlich als jüdisch gedachten
"Nichtarbeit" und
- fragt nach den Brüchen und Kontinuitäten nach 1945.
Andrea Woeldike ist Redakteurin und Autorin, letzte
Buchveröffentlichung zusammen mit Holger Schatz: Freiheit und
Wahn deutscher Arbeit. Zur historischen Aktualität einer
folgenreichen antisemitischen Projektion. Unrast Verlag 2001
Weitere Texte in:
Sedlaczek, Lutz, Puvogel, Tomkowiak (Hg.): "minderwertig" und
"asozial". Stationen der Verfolgung gesellschaftlicher
Außenseiter. Chronos 2005
Arbeitskreis Kritik des deutschen Antisemitismus (Hg.):
Antisemitismus -- die deutsche Normalität. Geschichte und
Wirkungsweise des Vernichtungswahns. Ca Ira 2001
Veranstaltet vom Renner-Institut und Interessierten
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06 Pressemitteilung DVB-H
Katrin Horn <katrin.horn at freie-radios.at>
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PRESSEMITTEILUNG 01. Juni 2007
VERBAND FREIER RADIOS ÖSTERREICH (VFRÖ)
Digitale Fanmeile am Handy statt seriöser Medienpolitik
Mit der Einführung von DVB-H werden die Weichen für die künftige
Medienentwicklung gestellt. Einmal mehr unberücksichtigt bleiben
die Forderungen der Freien Radios und zugangsoffener
Fernsehbetreiber.
Anlassgesetzgebung
"Anlassgesetzgebung", kritisiert Helmut Peissl, Vorsitzender des
Verbandes Freier Radios (VFROE), den Vorstoß der Bundesregierung
zur Einführung von DVB-H im Hinblick auf die Euromeisterschaft
2008 und fordert eine "sachliche und offene medienpolitische
Debatte über die Rundfunkdigitalisierung, die primär auf die
Sicherung und Vergrößerung der Medienvielfalt in Österreich
abzielt."
"Eine digitalisierte Rundfunklandschaft muss auch für
nichtkommerzielle Medien offen und vor allem leistbar sein", so
Peissl, der im Sinne einer echten Medienvielfalt für alle
digitalen Plattformen - Handy, Antennen und Kabelempfang - must-
carry Regelungen einfordert.
Während dies in den USA und einigen Ländern der Europäischen
Union zur Stärkung der Medien- und Meinungspluralität längst der
Fall ist, scheint in Österreich die Bereitschaft dazu völlig zu
fehlen.
Als "medienpolitisch völlig kontraproduktiv" bezeichnet Kathrin
Horn, seit März neue Koordinatorin des VFROE auch die jüngste im
Standard publizierte Forderung von Pro Sieben Austria nach einer
ausnahmslosen Streichung von Must-Carry Regelungen und verweist
auf nichtkommerzielle, freie TV-Projekte und Initiativen in Wien
(Okto - Community TV), Linz und Graz.
Rasche Umsetzung der angekündigten Reformen!
Generell vermisst der VFRÖ einen Zeitplan zur raschen Umsetzung
de rim Regierungsprogramm festgehaltenen Reformen im
Medienbereich. Allen voran die Einrichtung einer unabhängigen
Medienbehörde und die Förderung für elektronische Medien.
Der VFRÖ wiederholt seine Forderung nach Anerkennung des dritten
Rundfunksektors als eigenen Bereich, dem in einer unabhängigen
Medienbehörde mit der Bestellung eines Beauftragten für Freie
nichtkommerzielle Medien innerhalb der KommAustria auch
strukturell entsprochen wird.
Mehr als dringend ist auch die Umsetzung der versprochenen
Förderstrukturfür elektronische Medien. Der VFRÖ fordert für eine
steigende Anzahl vonFreien Radios einen Fördertopf von 6.Mio. Die
für 2007 kurzfristig umgesetzteAkkutförderung von 300.000 für
insgesamt 12 Radios war ein sehr wichtiger Schritt und lässt auf
Konsequenzen hoffen. Vom neue bestellten Rundfunkbeirat erwarten
sich die Freien Radios eine deutlichere Anerkennung des dritten
Rundfunksektors.
Bei Rückfragen:katrin.horn at freie-radios.at
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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07 DHKC European representation: A chief prosecutor's "obsession"
all_forpeople at yahoo.co.uk
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28 May 2007
DHKC European representation: A chief prosecutor's "obsession"
After the Cold War, the demagogy of "terrorism" was encouraged in
a great many countries as a most important part of the war on the
peoples, curtailing democratic rights and freedoms, and the
prosecutors and police who used "obsession with terrorism" to
influence public opinion are becoming affected by their own
demagogy.
An example of this is the chief prosecutor in what is known as
the "DHKP-C Trial" in Belgium. On April 30, 2007, Belgium's most
important newspapers carried headlines "The terrorist danger is
very obscure" (Le Soir) and "The federal chief prosecutor is
obsessed with terrorism" (De Morgen) which describe adequately
enough the situation of the chief prosecutor.
SHORT DESCRIPTION OF THE TRIAL
In1999, court proceedings were started but for a long time they
were held in abeyance as there was no tangible charge; in 2004 a
new process began when Belgium introduced further anti-terrorism
laws. They resorted to almost all illegal measures simply to get
a conviction. An important fact in particular was the politically
reactionary outlook of the chief prosecutor at the trial and his
passion for careerism. It was necessary to appoint a judge of the
same type as this chief prosecutor. To bring this about an
illegal extraordinary court was constituted. The trial was
wrapped in illegality and judgement enveloped in hostility to
democratic rights and freedoms. It is enough to relate one or two
brief anecdotes on this subject:
"To punish the accused it is not necessary to show that the
accused have particularly committed a crime in our country, the
organisation the accused defend conducts an armed struggle
against the state in Turkey and we can try the accused on the
basis of armed actions conducted by their organisation in
Turkey..."
"The actual danger posed by the accused is the Marxist-Leninist
ideological line of their organisation..." "It may be the case
that there are human rights violations etc. in Turkey as is
maintained by the accused. However, it is the DHKP-C's struggle
against this legitimate state that is responsible for this
torture and so forth. The state has had to violate human rights
to defend itself..."
"We must punish the accused very severely to set an example. At
the moment all the terrorists in the world are watching this
trial with bated breath. If we don't punish them, all terrorists
will see our country as a 'terrorist paradise' and come here to
establish themselves..."
"For all we know, these suspects could go and carry out a London
or Madrid-type action tomorrow or the day after tomorrow. But by
then it will be too late..." Both the charge sheet and the
summation by the federal chief prosecutor are full of such
illegalities.
There has been so much illogicality that gallows humour would not
be enough to describe the situation. If it has to be put into
words it could be called the weak-mindedness of someone who wants
to prove him or herself.
Mind you, this chain of nonsense is linked to prosecution demands
of up to 10 years and actual sentences of 4 to 7 years. Which
just shows that this is not just about phobias. It is about
justice systems which take their instructions from the USA.
Admiration for the USA coupled with wide-ranging hostility to
socialism and hostility to freedom of expression create a
readiness to introduce such instructions into their own country.
The federal prosecutor responsible for the DHKP-C Trial envies
the USA, the creator of Guantanamo law. He even goes further and
says "terrorists" should have no defence rights at all. The
federal prosecutor who sees it as a threat to even have his name
mentioned, will not be mentioned by name here. But we take it for
granted that the Belgian press and public opinion are aware of
his name anyway, without us mentioning it.
CONTRA STRATEGIES
To achieve his goal the federal general prosecutor sees all means
as justified. His view is a prototyp and also a caricature of US
policies. He used everything and it can be documented: lies,
defamation, anti-democratic practices, withholding documents
favourable to the accused, special tribunals, a plot to hand over
a fellow citizen to Turkey, demagogy and hostility to justice and
rights.
And he does not even hesitate to use new lies, to legitimise the
illegality. The Belgian media reported on April 28, 2007 that in
1997 the DHKP-C had a military training camp. The actual camp was
a camp for young people and families, where progressive people
from Turkey could go on holiday. The prosecutor's office had
videotape of it but since he well knew that such lies were
baseless, he required the journalists to turn off their tape
recorders.
These so-called "off the record" statements were published in the
media but since they were not confirmed, some journalists spotted
the hypocrisy and said that "such statements were not a product
of their imagination but the result of off-the-record briefings
by the prosecutor". During the trial a group of Turkish and
Belgian democrats and intellectuals has seen the anti-terror laws
as an attack on democratic rights and freedoms. They demanded
that the illegality in the trials be stopped. Even such
democratic demands were met with demagogy from the general
federal prosecutor's office.
The prosecutor complains of being the victim of contra
strategies: "From the start of the DHKP-C Trial the DHKP-C has
rendered our justice null and void. It has tried to use contra
strategies to make jurists like me ineffective. Up to the present
they have been very successful and now they are winning over the
public." With such statements he would like the,in any case,
limited democratic responses and demands to go unnoticed in the
media.
This anti-democratic demand is not enough for the prosecutor. To
win, he has claimed to have received death threats. Although that
too is not absolutely new. Before every court proceeding he would
tell fairy stories about being threatened to create a terrorism
atmosphere. After the verdict of the federal court and on
December 15, 2006, he told VTM TV he had received a death threat
from the DHKP-C. After the court quashed the verdicts, he again
told journalists lies about being threatened.
That is untrue! Our organisation has never threatened him. The
prosecution cannot prove such claims, and our organisation
conducts a legitimate struggle against the repression and torture
practised by the fascist regime in Turkey. No matter how
important the general federal prosecutor thinks he is as an ally
of the fascist regime in Turkey, he will never manage to become a
target.
Neither the prosecutor nor his office are targets of our
organisation. The actual problem the federal prosecutor has is
the democratic rights and freedoms and the democrats and
intellectuals of his own country. Over and above that there is
his own justice system which he would like to put out of action.
Defending the Belgian judicial system and democratic rights and
freedoms are not among our main tasks. They are a matter for the
left and the people of Belgium.
DEVRÝMCÝ HALK KURTULUÞ CEPHESÝ
(REVOLUTIONARY PEOPLE'S LIBERATION FRONT)
European Representation
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C) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.
widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
http://www.no-racism.net/MUND
Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.
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Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.
Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.
Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.
Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.
Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.
Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.
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REDAKTIONELLES:
Diese Ausgabe hat Albert Brandl <albert.brandl at chello.at> aus Einsendungen an
<widerstand at no-racism.net> zusammengestellt.
Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)
Für diese Ausgabe nicht aufgenommen:
Eine veraltete Terminankündigung
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: 20:00 Uhr
III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III
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