widerst at and mund - Freitag, 15. Juni 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Do Jun 14 22:20:49 CEST 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Freitag, 15.Juni 2007

Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund




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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01  Globalisierungskritik
  von  GegenStandpunkt at gmx.at <GegenStandpunkt at gmx.at>
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02  Vortrag: Hollywood zwischen Traummaschine und Feindbild
  von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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03  [literatur] neues von uhudla, die lange nacht der wörter , poetry-slam
usw.
  von  el awadalla <el at awadalla.at>
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04  Aktuelle Termine im Rahmen von Vienna Pride 2007
  von  Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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06  Presseinformation der HOSI Linz: 14.06.2007/Erfreut über Kdolsky-Vorstoß
  von  HOSI Linz <ooe at hosilinz.at>
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07  Blutspendediskriminierung: RKL dankt Kdolsky
  von  Rechtskomitee LAMBDA (RKL) <office at RKLambda.at>
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08  Indischer Trotzkist in Wien / Streik in Venezuela /
Gründungsevent-Bericht
   von  RSO - Revolutionär Sozialistische Organisation <rso at sozialismus.net>
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GIPFELSOLI
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09  Heiligendamm -- Hokkaido --Maddalena --                Genua
   von  Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01  Globalisierungskritik
  von  GegenStandpunkt at gmx.at <GegenStandpunkt at gmx.at>
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GegenStandpunkt & Diskussion

Der G8-Gipfel in Heiligendamm und die Globalisierungskritik

Dienstag 19.6.2007 19:30 im Cafe 7Stern
Siebensterngasse 31, 1070 Wien

Wer meint, das himmelschreiende Elend und der weit verbreitete Hunger seien
darauf zurückzuführen, dass "der Mensch" halt den Hals nicht voll genug
kriegt und zu egoistisch ist, wird christlich inspiriert die Menschheit zu
Verzicht und zum "Teilen" ermahnen.

Wer meint, diese Zustände seien auf eine "neoliberale" Wirtschaftstheorie
zurückzuführen, die grundlos von falsch informierten Politikern in die
Praxis umgesetzt wird, die gar nicht wissen, was sie damit anrichten, wird
auf Politikberatung mittels alternativer Wirtschaftstheorien verfallen.

Wer meint, eine "mögliche" sozialere Marktwirtschaft scheitere daran, dass
die Reichen wegen ihres Reichtums zuviel Einfluss auf die Politik haben und
den Staat für ihre Interessen missbrauchen, wird auf Gewerkschaften und
linke Parteien als Hoffnungsträger kommen, womöglich auf die
Sozialdemokratie hereinfallen.

Wer es für bedeutsam hält, dass Männer auf wichtigen Posten in Staat,
Wirtschaft und Militär sitzen, auf denen Frauen anders handeln könnten; oder
für angebracht, dass gerechtigkeitshalber auf der Hälfte dieser Posten
Frauen genau so handeln dürfen sollen, wird sich über Teilerfolge in Gestalt
von PolitikerInnen freuen.

Dann gibt es noch die, denen das alles aus
politstrategisch-bündnisdiplomatischen Gründen wurscht ist. Die meinen, dass
über die skizzierten Ansätze und die sehr unterschiedlichen Konsequenzen
besser nicht gestritten werden sollte, weil das die "Mobilisierung"
moralisch empörter Leute - mit vielen verschiedenen Anliegen vom
Sambatrommeln bis zum perfekt konstruierten alternativen Steuersystem - nur
behindert. Auch das ist ein theoretischer Ansatz: Es käme darauf an,
Unzufriedene "in Bewegung" zu setzen um sich auf Demos oder einem
Sozialforum zu treffen, um sich wieder zu treffen, europaweit, weltweit, und
dann im nächsten Jahr in Amstetten ...

Sogar ein durchkalkuliert nichtssagend-optimistischer Satz wie "eine andere
Welt ist möglich", dem - neben allen obigen Positionen - auch Leute wie der
Papst und George W. Bush ehrlichen Herzens zustimmen, sogar so ein Spruch
kann falsch sein. Gemeint ist nämlich: "Das alles - Sozialabbau, Hunger,
Krieg - müsste doch gar nicht sein!" "Das alles - eine kapitalistische
Ökonomie, ein ordentlicher Kapitalstandort, ein Sozialstaat, ein weltweiter
Kapitalmarkt, eben diese Welt - ginge doch auch anders!" In Gestalt von
"Alternativen" mit menschlichem Antlitz.
Falsch. Das alles geht nicht anders. Angesichts dessen, wie und wofür die
Welt eingerichtet ist, muss das alles schon sein. Eine "andere" Welt, aber
unter Anerkennung aller herrschenden Zwecke; unter Beibehaltung sämtlicher
Einrichtungen und Instanzen der existierenden Welt, von der Lohnarbeit über
das Bankwesen bis zum Kapitalexport - die ist nicht möglich.


Zu den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm: Radikale Anklagen,
bescheidene Alternativen, verwegene Anträge: Antiimperialismus heute

siehe auch:

www.gegenstandpunkt.com
www.gegenargumente.at


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02  Vortrag: Hollywood zwischen Traummaschine und Feindbild
  von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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20. 6. 2007
Wien, 19:30
Hollywood zwischen Traummaschine und Feindbild
Vortrag von Tobias Ebbrecht (Berlin)
HS III im NIG, Universitätsstraße 7

Hollywood ist wieder zunehmend zum Synonym für "amerikanischen
Kulturimperialismus" geworden, obwohl sich gerade aus den Reihen der
Schauspielstars der Traumfabrik die prominentesten Kritiker der
gegenwärtigen US-Regierung rekrutieren. Seitdem der Filmstandort an der
amerikanischen Westküste zum Zentrum der Filmproduktion wurde, gilt
Hollywood als Anziehungspunkt und Feindbild gleichermaßen. Der Vortrag
nähert sich über eine historische und stilistische Analyse des klassischen
Hollywoodkinos der Aktualität der Kulturindustriekritik, wie sie vor allem
die kritische Theorie entwickelt hat. Gefesselt vom "Stein der Stereotypie"
gilt der Schematismus von Hollywoodproduktionen als Ausdruck jener
Bewusstseinsindustrie, als welche populäre Unterhaltung in Summe heute
angesehen wird. Der Blick für die Brüche im scheinbar statischen
Genrekonzept, die gerade durch die in der Massenkompatibilität des Systems
angelegte Befriedigung der innerhalb der Unterhaltungsindustrie produzierten
Bedürfnisse möglich werden, wird den selbsternannten Nachfolgern der
Kulturkritik heute, die mehr vom antiamerikanischen Ressentiment als von
kritischer Analyse motiviert sind, unmöglich. Doch das kritische Potential
von Hollywoodfilmen entfaltete sich vielmehr innerhalb des Genrerahmes (und
auch innerhalb der Gesellschaft) im emphatischen Bezug auf das Individuum
gegen das Kollektiv. An neueren, explizit politischen Hollywoodproduktionen
soll gezeigt werden, wie dieses kritische Potential der Hollywoodästhetik in
ihrer postmodernen Fortführung verschwindet und in Ressentiment umschlägt.

Tobias Ebbrecht lehrt Filmgeschichte an der Hochschule für Film und
Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam. Er ist aktiv im Berliner Verein
KINOGLAZ, der gesellschaftskritische Filmarbeit betreibt.

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Vorankündigung:



Demnächst erscheint im Freiburger ca ira-Verlag von Stephan Grigat das Buch
"Fetisch und Freiheit - Über die Rezeption der Marxschen Fetischkritik, die
Emanzipation von Staat und Kapital und die Kritik des Antisemitismus".
400 Seiten; 29,- Euro
http://www.isf-freiburg.org/verlag/buecher/grigat-fetisch.freiheit.html
________________________



Café Critique
Verein für Gesellschafts- und Kulturkritik
Wickenburggasse 16/5
A - 1080 Wien
Tel.: 0043 699 107 87 421
Fax: 0043 1 406 81 54 19
Email: cafe.critique at gmx.net
Kontoverbindung: Dr. Renate Göllner, Erste Bank, Nr. 28660228600, BLZ 20111
BIC: GIBAATWW, IBAN: AT512011128660228600


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03  [literatur] neues von uhudla, die lange nacht der wörter , poetry-slam
usw.
  von  el awadalla <el at awadalla.at>
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19. 6. 2007, 19.30 uhr
Gasthaus "Sonnenhof", 7022 Schattendorf

Lesung mit El Awadalla: Das oft widersprüchliche Verhältnis der
BurgenländerInnen zu Wien ist das Thema ...

*

21. 6. 2007, 18 uhr
Stauds Pavillon am Brunnenmarkt
1160 Wien, Yppenmarkt 93(Ecke Brunnengasse/Schellhammergasse)

Verlag A-UHUDLA lädt ein:
Kulinarisch-literarische Leckerbissen: die neuen VAU-Bücher &
Kaspogatscherln usw.

21. 6. 2007, 20.30 Uhr
WEINHAUS SITTL, 1160 Wien, Lerchenfelder Gürtel 51

Für alle, die Lust auf mehr bekommen haben, gehts weiter:
WIENER WITZ und WIENER WUT heftig-deftig und politisch unkorrekt ist
Richard Weihs

*

22. 6. 2007, 19 uhr
literaturhaus, 1070 zieglergasse 26a

30 jahre proletenpassion
Die Straßenzeitschrift "UHUDLA" schenkt sich und ihrem Publikum zum
15jährigen Bestehen eine Sondernummer: Mit: GEORG HERNSTADT und BEATRIX
NEUNDLINGER (Schmetterlinge), EL AWADALLA (Widerstandslesungen). LUTZ
HOLZINGER stellt das "UHUDLA"-Projekt PRO-Left vor.

*

27. 6. 2007, 20.30 uhr
rhiz, 1080 wien, gürtelbogen 37&38

Qualifying für den International Poetry Slam in Berlin
Moderation: Mieze Medusa & Diana Köhle
TeilnehmerInnen (18): Karsten Rühl, Markus Köhle, Andreas Plammer,
Andi, Stefan Abermann, Irene C., Alex Gendlin, Jessica Lind, El
Awadalla, Noah Huber, Malte Borsdorf, Wende Wjassel, Gramadigg, Didi
Sommer, Volker Strübing, Eva, Der Koschuh, Yasmin H.

*

14. 7. 2007, 19 uhr
7461 stadtschlaining, karlshof 132

die lange nacht der wörter
zum 5. mal veranstaltet josef thomas petsovits diese lange nacht -
literatur in einer einmaligen umgebung
bisherie lesezusagen:  Jutta Treiber, El Awadalla, Eckhart Weikmann,
Christl Greller, Shobha Haman, Anu Triendl, Josef Petz, Burghard
Unteregger, Hans Raimund, Nefer Traun, Albert G. Dorner, Stefan
Horvath, Christine Grafl, Christine Steiner, Liane Presich-Petuelli,
Heidrun Menning, Gia Simetzberger, Marlene Harmtodt-Rudolf, Renate
Hofer, Maria Pöhl, Susanne Artner

***
zuerst verbieten sie nur das rauchen ...

19. Jahrhundert: Das Rauchen vermischte Standesunterschiede und
untergrub dadurch die herrschende Ordnung: "In der Kumpanei der Raucher
wurde die soziale Rangordnung unwesentlicher, und bald war es das Recht
jeden freien Mannes, den anderen um Feuer zu bitten, ganz gleich welchen
Standes er war." Deshalb sollte das Rauchen verboten werden.

Gegenwart: In Colorado und Texas dürfen zum Tode verurteilte vor der
Hinrichtung keine letzte Cigarette mehr rauchen - der Gesundheit
wegen???

1939 NSDAP verbietet Rauchen in Parteigebäuden; Himmler untersagt
Polizei und SS das Rauchen im Dienst, Göring dem Militär in der
Öffentlichkeit;"Amt gegen die Gefahren von Tabak und Alkohol" errichtet.

viel information übers rauchen und über rauchverbote:
http://www.raucherbewegung.eu/




-- 
http://www.awadalla.at/


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04  Aktuelle Termine im Rahmen von Vienna Pride 2007
  von  Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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Wir erlauben uns, auf folgende aktuelle Termine im Rahmen von Vienna Pride
2007 hinzuweisen:


Freitag, 15. 6., 22:00 Uhr
Subversus
DJ-Line: Habakuk, Soundraiser, Shane, Monoton (Änderungen vorbehalten)
Subzero | 7., Siebensterngasse 27 | www.subversus.at
vor 23 Uhr ? 4,-, danach ? 6,- (mit HOSI-Wien-Mitgliedskarte: ? 4,-)


Samstag, 16. 6., 17:00 Uhr (neuer Termin, nach Absage am 10. 6.)
Stadtspaziergang Schwules Wien
Andreas Brunner, Historiker, Autor von Schwules Wien und Kurator der
Ausstellung Geheimsache Leben, führt durch die Stadt und erzählt Geschichte
und Geschichten über Männer, die in Wien Männer lieb(t)en. Der Weg führt
dabei von der Universität über Schleichwege durch den ersten Bezirk und
durch fast 800 Jahre schwule Geschichte. Richard Löwenherz, Prinz Eugen,
Erzherzog Ludwig Viktor, Burgtheaterdirektoren und Skandalautoren,
Architekten und Künstler, aber auch viele unbekannte Männer, deren Schicksal
überliefert ist, stehen im Zentrum des ca. zweistündigen Spaziergangs. - Ein
Beitrag der Grünen Andersrum zu Vienna Pride.
Treffpunkt Uni Wien, Haupteingang, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1 |
www.gruene-andersrum.at | Teilnahme gratis

Weitere Stadtspaziergänge durchs schwule Wien: Sonntag, 16. Juni und
Samstag, 1. Juli (UKB: ? 7,-)


Samstag, 16. 6., 14:00-20:00
Straßenfest: Andersrum ist nicht verkehrt in Mariahilf
Das Mariahilfer Straßenfest gegen Diskriminierung gleichgeschlechtlicher
Lebensweisen. Mit Soul H Sistas, der weiblichen Antwort auf den Godfather of
Soul, und Wunderwerk, 70er-Rockmusik in Wiener Mundart gesungen. Außerdem
Modeschau, Gewinnspiel und Infos einschlägiger Organisationen.
6., Otto-Bauer-Gasse | www.andersrum-in-mariahilf.at


Sonntag, 17. 6., 9:20 Uhr
Picknick unterm Regenbogen
Wanderung der "Männer auf Touren"
Von Payerbach-Reichenau geht's zur Bodenwiese auf der Gahns-Hochfläche
hinauf, wo man sich bei herrlichem Ausblick auf den Schneeberg in der Sonne
räkeln kann. Sollte das Wetter nicht mitspielen, gibt es eine gemütliche
Hütte zur Einkehr. Nach der Rast geht es weiter zum Gut Gasteil in
Prigglitz, wo die Freiluftgalerie "Kunst in der Landschaft" besucht wird.
Die Wanderung endet im nahen Gloggnitz. Es handelt sich um eine
ausgesprochene Genusswanderung mit ca. 4 Stunden reiner Gehzeit. Die Anreise
erfolgt mit den ÖBB. Treffpunkt 9:20 Uhr Wien-Südbahnhof in der
Schalterhalle beim Löwen zum Kauf eines Gruppentickets. Keine Voranmeldung
erforderlich, bei jedem Wetter.
Treffpunkt Wien-Südbahnhof | maennerauftouren.rainbow.or.at | Teilnahme
gratis, Fahrtkosten nach Gruppengröße


13. Juni-22. Juli 2007, Mi-So 15-20 Uhr
Ausstellung:
Paul Pichier - Das Negativwerk
Als Paul Pichier 1955 in Wien starb, war er als Fotograf bereits vergessen.
In den 1910er Jahren waren seine Fotos aber bei zahlreichen Ausstellungen in
Wien und anderswo zu sehen: seine Genreszenen, seine Naturfotografien und
auch seine zarten homoerotischen Knabenakte. Über 750 Glasplattennegative
lagerten Jahrzehnte unentdeckt in den Archiven der Nationalbibliothek. Nun
wird sein Gesamtwerk präsentiert.
ECCE HOMO in Kooperation mit foToK: Nestroyhof | 2., Nestroyplatz 1


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Alle Informatinen zu Vienna Pride 2007 und zur Regenbogenparade auf
www.regenbogenparade.at


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05  GA: Vienna Pride: Aktuelles & Änderungen!
  von  Andersrum Wien <andersrum.wien at gruene.at>
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Liebe Freundinnen und Freunde,

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NEUER TERMIN FRIDAY NIGHT SKATING
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ACHTUNG: Friday Night Skating QUE(E)R DURCH DIE NACHT musste auf den 29.6.
verschoben werden!

Die Polizei hat uns gestern (13. Juni) ersucht, das Andersrum-Friday Night
Skating am 22. Juni wegen Personalmangels bei der Polizei (wegen dem
Donauinselfest) ausnahmsweise abzusagen. Diesem Wunsch kommen wir nach.
Unser Andersrum-Friday Night Skating findet daher am 29. Juni statt. Wir
bitten um Euer Verständnis. Gratissekt in der Villa auch am 29.6... bei
jedem
Wetter!
* Freitag, 29. Juni, Start 22 Uhr
* Treffpunkt am Heldenplatz

Teilnahme Gratis!

http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/16628/

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ILLUSTRE GÄSTE BEI QUEER CITY TALK AM 21.6.:
THEMA: (UN-)SINN DER REGENBOGENPARADE?
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Ob die Regenbogenparade sinnvoll ist oder nicht, wozu es sie gibt, und was
sie
sein könnte - darüber diskutiert GR Marco Schreuder mit:

--> Eva Fels, Obfrau von TransX
--> Holger Thor (Miss Candy), Partyveranstalter
--> Ute Stutzig, Obfrau der HOSI Wien und Mitarbeiterin des
Organisationsteams
der Regenbogenparade
-->Andreas Brunner, Mitbegründer der Regenbogenparade und Historiker
schwuler
Stadtgeschichte
--> Marty Huber, Aktivistin in der Rosa Lila Villa und engagiert in der
Lesbenberatung Lila Tip
--> Volker Stumpf, Präsident der Leather & Motorbike Community (LMC) Vienna
--> eine Vertreterin der Dykes on Bikes

* Donnerstag, 21. Juni um 19.30h
* Grüner Raum, Favoritenstraße 22, 1040 Wien, U1 Taubstummengasse, Ausgang
Lift
* Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt, Eintritt frei!


mehr: http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/16629/

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WEITERE NEWS UND TERMINE ZUM SCHWULEN UND ZUM LESBISCHEN STADTSPAZIERGANG:
www.gruene-andersrum.at
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EMPFEHLUNG! PAUL PICHIER - DAS NEGATIVWERK IM NESTROYHOF
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http://www.gruene-andersrum.at/kultur_medien/artikel/lesen/16794/


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http://www.gruene-andersrum.at/







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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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06  Presseinformation der HOSI Linz: 14.06.2007/Erfreut über Kdolsky-Vorstoß
  von  HOSI Linz <ooe at hosilinz.at>
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Homosexuelles Blut ist genauso gut!

Hoffentlich setzt sich Frau Kdolsky diesmal durch.
HOSI Linz erfreut über Blutspende-Vorstoß!

Seit Jahren tritt die HOSI Linz bereits dafür ein, die
Blutspendediskriminierung endlich zu beseitigen. Am heutigen Blutspendetag
hat sich Bundesministerin Kdolsky nun erstmals öffentlich gegen den
pauschalen Ausschluss homosexuell aktiver Männer vom Blutspenden
ausgesprochen und angekündigt, dies bereits kommende Woche in der Sitzung
der Blutkommission zu thematisieren.

Die HOSI Linz begrüßt diesen Vorstoß nachdrücklich, denn täglich werden
kerngesunde Menschen in Österreich vom Roten Kreuz als BlutspenderInnen
zurückgewiesen. "Gibt jemand in dem vor dem Blutspenden auszufüllenden
Fragebogen an, homosexuell zu sein, darf sie oder er gleich wieder nach
Hause gehen. Das Blut von Homosexuellen könnte ja mit HIV infiziert sein.
Dabei spielt es keine Rolle, ob man wirklich infiziert ist oder nicht - und
das, obwohl auch Heterosexuelle mit HIV infiziert sein können und jedes Blut
ohnehin noch auf alle möglichen Infektionen und eben auch auf HIV
routinemäßig getestet wird", erklärt HOSI Linz-Geschäftsführer Gernot
Wartner. Diese Praxis widerspräche auch der Blutspendeverordnung, die klar
und deutlich festlegt, dass mögliche BlutspenderInnen nur auf
Risikoverhalten zu befragen sind.
Hatte ein Mann irgendwann einmal Sex mit einem anderen Mann und sei dies
noch so lange her und selbst wenn der Verkehr geschützt, also mit Verwendung
eines Kondoms erfolgte, so wird er vom Blutspenden ausgeschlossen.
Heterosexuelle werden hingegen nur ausgeschlossen, wenn sie ungeschützt
verkehren, und auch nur, wenn sie dabei wechselnde PartnerInnen angeben.
"Wir erkennen darin eine klare Diskriminierung, die sich eindeutig gegen
Lesben und Schwule richtet und sachlich nicht begründet ist. Das Blut von
gesunden Lesben und Schwulen - und das ist ja der allergrößte Teil auch
dieser Bevölkerungsgruppe - einfach abzulehnen, sobald man sich zu seiner
homosexuellen Orientierung bekennt, ist schon sehr eigenartig, zumal der
Blutspende auch nichts im Wege steht, wenn man die eigene Homosexualität
nicht angibt", so Wartner.
Insbesondere das Rote Kreuz zeigte sich bisher uneinsichtig und hielt gegen
alle Logik und gegen alle wissenschaftliche Erkenntnisse unbeirrt an dieser
Diskriminierung fest, die viele blutspendewillige homo- und bisexuelle
Männer tief verletzt. "Wir freuen uns daher sehr, dass Frau Ministerin
Kdolsky sich dieses Problems nun angenommen hat und das in der nächsten
Sitzung der Blutkommission thematisieren will. Wir hoffen sehr, dass sich
die Frau Ministerin dabei auch gegen die beharrenden Kräfte des Roten
Kreuzes durchsetzen kann, denn unser Blut ist genauso gut wie das Blut der
Heterosexuellen!", so Wartner abschließend.

Für die HOSI Linz
gez. Gernot Wartner, Geschäftsführer

Linz, den 14.06.2007

Rückfragehinweis:
Für allfällige Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Linzer Telefonnummer
0732/60 98 98 bzw. 0664/25 36 701 (Hr. Wartner) oder über E-Mail jederzeit
gerne zur Verfügung.
Fotohinweis: http://www1.mdw.at/n_home.php?user=B0193.jpg
----------------------------------------------------------------------------
Homosexuelle Initiative Linz (HOSI Linz)
The Lesbian and Gay Movement in Upper Austria
Schubertstrasse 36/1, A-4020 Linz
Phone/Fax: ++43/732-60 98 981
E-Mail: ooe at hosilinz.at
http://www.hosilinz.at



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07  Blutspendediskriminierung: RKL dankt Kdolsky
  von  Rechtskomitee LAMBDA (RKL) <office at RKLambda.at>
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Blutspendediskriminierung
RKL dankt Kdolsky
Rechtskomitee LAMBDA: "Homosexuelles Blut nicht schlechter als
heterosexuelles"

Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL), Österreichs Bürgerrechtsorganisation für
homo- und bisexuelle sowie transidente Frauen und Männer, dankt
Gesundheitsministerin Kdolsky dafür, dass sie die RKL-Initiative zur
Beendigung der Diskriminierung homosexueller Männer bei Blutspenden
bereitwillig aufgegriffen und sich bereits zum heutigen Blutspendetag für
die Beendigung dieser Diskriminierung eingesetzt hat.

Ende April hat das RKL gegenüber der Ministerin sein Anliegen präsentiert,
die Blutspendediskriminierung zu beseitigen. Nur sieben Wochen später fand
bereits im Ministerium eine fachliche Besprechung mit RKL-Präsidenten Dr.
Helmut Graupner statt, in der zugesagt wurde, die Beendigung der
Diskriminierung anzugehen. Am heutigen Blutspendetag hat sich Ministerin
Kdolsky dann öffentlich gegen den pauschalen Ausschluss homosexuell aktiver
Männer vom Blutspenden ausgesprochen und angekündigt, dies bereits kommende
Woche in der Blutkommission zu thematisieren.

Obwohl die Blutspendeverordnung klar und deutlich festlegt, dass potentielle
BlutspenderInnen auf Risikoverhalten zu befragen sind, schliessen manche
Organisationen, allen voran das Rote Kreuz, Menschen nicht auf Grund von
risikoreichem Verhalten aus sondern weil sie -  irgendwann in ihrem Leben -
einmal einen homosexuellen Kontakt hatten.


Ausschluss für wechselseitiges Onanieren in der Jugend

Heterosexuelle werden nur dann ausgeschlossen, wenn sie ungeschützt
verkehren; und auch in diesem Fall sogar nur, wenn sie das mit wechselnden
Partnern tun. Hat ein Mann hingegen in seinem Leben irgendwann einmal (und
sei es 20, 30 oder 40 Jahre her) einen homosexuellen Kontakt (gleich welcher
Art dieser Kontakt war, und gleich ob geschützt oder ungeschützt), so wird
er für sein Leben lang als suspekt behandelt und ausgeschlossen.

Insbesondere das Rote Kreuz zeigte sich in der Vergangenheit kritikresistent
und hielt hartnäckig an seiner vorurteilsbehafteten Diskriminierung fest,
die viele hilfs- und spendewillige homo- und bisexuelle Männer zutiefst
kränkt und verletzt.

 "Wir freuen uns sehr, dass die Ministerin unsere Initiative so bereitwillig
aufgegriffen hat", sagt der Wiener Rechtsanwalt und Präsident des RKL, Dr.
Helmut Graupner, "homosexuelles Blut ist nicht schlechter als
heterosexuelles Blut".


Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet überparteilich und
überkonfessionell für die umfassende Verwirklichung der Menschen- und
Bürgerrechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender Frauen und Männer. In seinem
Kuratorium vereinigt es so prominente Mitglieder wie Bundeskanzler Dr.
Alfred Gusenbauer, NRPräs. Mag. Barbara Prammer, die vormalige
Justizministerin Mag. Karin Gastinger, Präs. NRAbg.a.D. Peter Schieder,
NRAbg. Mag. Terezija Stoisits, den Generaldirektor für öffentliche
Sicherheit Dr. Erik Buxbaum, die Präsidentin der Vereinigung der
österreichischen Richterinnen und Richter Dr. Barbara Helige, die
Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer Wien Dr. Elisabeth Rech, den
Vorstandsvorsitzenden der D.A.S.-Rechtsschutzversicherung Dr. Franz
Kronsteiner, den Präsidenten des Weissen Rings Dr. Udo Jesionek, den
Generalsekretär von Amnesty International Österreich Mag. Heinz Patzelt und
die bekannten Menschenrechtsexperten Dr. Lilian Hofmeister und Univ.-Prof.
Dr. Manfred Nowak, die Verfassungsexperten Univ.-Prof. Dr. Christian
Brünner, Univ-Prof. Dr. Bernd-Christian Funk, Univ.-Prof. Dr. Heinz Mayer
und Univ.-Prof. Dr. Ewald Wiederin, den renommierten Kinder- und
Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich und die Kinder- und
JugendanwältInnen von Wien DSA Monika Pinterits und Dr. Anton Schmid, die
Sexualwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Josef Christian Aigner, Prof. Dr.
Rotraud Perner und Mag. Johannes Wahala, den Theologen Univ.-Prof. Dr. Kurt
Lüthi, Life-Ball-Organisator Gery Keszler, Entertainer Günter Tolar u.v.a.m.
Das 15jährige Bestehen des Rechtskomitees LAMBDA (RKL) wurde am 2. Oktober
2006 mit einem historischen Festakt im Nationalratssitzungssaal des
Parlaments in Wien gefeiert. Dieser weltweit ersten Ehrung einer
homosexuellen Bürgerrechtsorganisation in einem nationalen Parlament wohnten
unter den über 500 TeilnehmerInnen auch höchste RepräsentantInnen aus
Justiz, Verwaltung und Politik bei.

Rückfragehinweis: 0676/3094737; 01/8766112,
office at RKLambda.at
www.RKLambda.at

14.06.2007




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08  Indischer Trotzkist in Wien / Streik in Venezuela /
Gründungsevent-Bericht
   von  RSO - Revolutionär Sozialistische Organisation <rso at sozialismus.net>
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RSO-Newsletter Nr. 4

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Hallo! Dies ist der newsletter der Revolutionär Sozialistischen
Organisation (RSO), einem Zusammenschluss aus AL-Antifaschistische
Linke und Arbeitsgruppe Marxismus. Nach unserer Fusion haben wir
auch unsere newsletter zusammengelegt. Solltest du deshalb mehrfach
in unserem Verteiler sein, bitten wir um ein kurzes mail an
rso at sozialismus.net. Unsere Fusionserklärung findet sich unter
http://www.sozialismus.net/ue_uns.html

INHALT:

1. Indischer Trotzkist in Wien - Veranstaltung mit Sushovan Dhar

2. Regionalstreik in Aragua/Venezuela

3. Bericht vom Gründungsevent der RSO

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1.

Indischer Trotzkist in Wien

Indien ist zuletzt, v.a. durch sein hohes Wirtschaftswachstum, immer
öfter Thema in den europäischen Medien gewesen. Auf die soziale
Situation in diesem Land wird dabei jedoch kaum eingegangen. In den
kommenden Tagen wird uns Sushovan Dhar, ein Trotzkist aus
Mumbai/Indien besuchen. Am Mi., den 20. Juni wird er auf einer, von
uns organisierten, Veranstaltung zum Thema "Neoliberalismus und
Klassenkampf in Indien" referieren.

Veranstaltung der RSO mit Sushovan Dhar:
Mittwoch, 20. Juni, 19:00 Uhr
Im "Amerlinghaus", Stiftgasse 8, 1070 Wien,
(U2/U3 Volkstheater)

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2.

Regionalstreik in Aragua/Venezuela

Von der europäischen Linken vollkommen ignoriert, kam es am 22. Mai
im venezolanischen Bundesstaat Aragua zu einem der wichtigsten
ArbeiterInnenproteste Venezuelas der vergangenen Jahre. Die UNT-
Aragua organisierte unter Teilnahme Tausender ArbeiterInnen einen
regionalen Streik, der die Industrieproduktion der Region weitgehend
lahm legte. [Die UNT ist der größte Gewerkschaftsdachverband
Venezuelas. Er wurde im Jahr 2003 als Reaktion auf die Unterstützung
der Sabotage der Erdölindustrie durch den traditionellen
Gewerkschaftsdachverband CTV gegründet. Anm. der RSO]

Der Bundesstaat Aragua zählt neben Carabobo zu den bedeutendsten
Industrieregionen Venezuelas. Rund 60% aller Betriebe der Klein- und
Mittelindustrie des Landes stehen in dieser Region. Aragua ist vor
allem ein wichtiges Zentrum der Agrar- und Lebensmittelindustrie
sowie der Chemischen und Metallverarbeitenden Industrie. Insbesondere
die Städte Maracay (Hauptstadt des Bundestaates), Cagua, La Victoria
und Turmero sowie Villa de Cura und Las Tejerías zählen zu den
wichtigsten Industriezentren Araguas.

Im Zuge der Wiederbelebung der venezolanischen ArbeiterInnen- und
Gewerkschaftsbewegung innerhalb der letzten Jahre gelang es der C-
CURA einen bedeutenden Teil der gewerkschaftlich organisierten
Industriebetriebe unter ihrer Führung in der UNT-Aragua zu
organisieren. [Die C-CURA, auch "clasistas" genannt, sind der
klassenkämpferische Flügel in der UNT, Anm. der RSO] Wiederholt kam
es in der Vergangenheit zu erbitterten Konflikten der erstarkten
kämpferischen Gewerkschaftsbewegung mit UnternehmerInnen, der
Regionalregierung und dem Staat. Der Betriebskonflikt bei Sanitarios
Maracay gehört heute wohl zu den bekanntesten ArbeiterInnenkämpfen
Venezuelas.

Seit vergangenem Jahr wird innerhalb der UNT-Aragua über die
Organisierung eines Regionalstreiks zur Lösung der dringlichsten
Konflikte nachgedacht. Nachdem am 24. April Polizei und Nationalgarde
in einem Gewaltorchester an Macheten, Tränengas, Schlägen und
Gummigeschoßen eine Gruppe von ArbeiterInnen von Sanitarios Maracay
überfiel, rund ein Dutzend ArbeiterInnen verletzte und 19 verhaftete,
waren die Rufe nach einer entschlossenen Antwort nicht mehr zu
überhören.

Bereits in den Solidaritätskundgebungen mit den Verhafteten und der
Großdemonstration am 1. Mai wurde die Abhaltung eines Regionalstreiks
propagiert. Am 12. Mai stimmte ein Plenum der
Gewerkschaftsorganisationen der UNT-Aragua (an dem
GewerkschafterInnen aus 60 Betrieben teilnahmen) einstimmig dafür
noch im Mai einen Regionalstreik abzuhalten.

Die nächsten Tage standen voll und ganz im Zeichen der
Streikvorbereitung. Die UNT-Aragua bereitete die Mobilisierung und
den Verlauf der Streikaktion minutiös vor. Hunderte
Betriebsversammlungen wurden abgehalten; über 30.000 Flugblätter und
Streikaufrufe verteilt. Mit großem Erfolg. In den Worten eines
Koordinators der UNT-Aragua war die Antwort überall die
gleiche: "Sagt uns den Tag und die Uhrzeit."

Am 21. Mai schließlich kam der Aufruf der UNT-Aragua für den
kommenden Tag in Verteidigung der Rechte der ArbeiterInnen und der
gewerkschaftlichen Unabhängigkeit, gegen die Repression der Polizei
und der Nationalgarde, in Solidarität mit der Belegschaft von
Sanitarios Maracay für die entschädigungslose Verstaatlichung des
Betriebes unter Arbeiterkontrolle, für den Entzug der Sendelizenz und
die Enteignung von RCTV und den anderen putschistischen Medien, in
Solidarität mit den ErdölarbeiterInnenn und den Öffentlich
Bediensteten und für den sofortigen Rücktritt von Didalco Bolívar
(Gouverneur von Aragua und Autor der brutalen Repression vom 24.
April) die Arbeit niederzulegen. In den frühen Morgenstunden wurde
noch während der 3. Schicht die Arbeit niedergelegt. Die 1. Schicht
verstärkte bei ihrer Ankunft die Streikposten vor den Fabrikstoren.
Auch einige Vorstadt- und StudentInnenorganisationen folgten dem
Aufruf und schlossen sich den Protestmaßnahmen an.

Über 120 Betrieben der Region wurden besetzt und deren Produktion zum
Stillstand gebracht, womit nach gewerkschaftlichen Angaben 90% aller
Betriebe der Region bestreikt wurden. Gleichzeitig beteiligten sich
mehr als 3.000 ArbeiterInnen außerhalb der Fabrikstore an
Straßenblockaden und Kundgebungen. Insgesamt wurden im gesamten
Bundesstaat 19 "Barrikaden" (Straßenblockaden) errichtet, die für den
Zeitraum des Protests von mobilen Kommandos mit Trinkwasser und
Verpflegung versorgt wurden.

Stundenlang ertönten Rufe wie "Solidarität mit denen von Sanitarios
Maracay", "Nein zur Repression", "Weg mit RCTV und den anderen
putschistischen Medien" oder "Weg mit Didalco aus der
Regionalregierung" durch die Städte Araguas.

Durch die Straßenblockaden kam der Nah- und Transitverkehr im
gesamten Bundesstaat de facto vollständig zum Erliegen. Vor allem auf
der wichtigsten Verbindung mit dem Westen und dem Osten des Landes -
der Autopista Regional del Centro - kam es zu kilometerlangen Staus.
Der Aufmarsch von Polizei und Nationalgarde verhinderte allerdings
die Blockade der letzten Zufahrtsmöglichkeit nach Maracay.

Nachdem sich VertreterInnen der Zentralregierung und der
Regionalregierung zu Verhandlungen bereiterklärten, wurden die
Straßenblockaden am späten Vormittag allmählich aufgehoben. Gegen
Mittag wurde der Streik mit einer abschließenden Versammlung, an der
rund 500 ArbeiterInnen aus verschiedenen Betrieben und Städten der
Region teilnahmen, in den Fabrikshallen von Sanitarios Maracay
beendet.

Die C-CURA hatte den Regionalstreik in Aragua nicht nur organisiert,
sie war auch die einzige Kraft der venezolanischen
Gewerkschaftsbewegung, die den Streik in Aragua unterstützte. Marcela
Máspero, nationale Koordinatorin der UNT und Parlamentsabgeordnete,
verurteilte den Regionalstreik in Aragua aufs Schärfste: "Wir lehnen
diese Methode eines Teils der UNT kategorisch ab. Sie verwenden
Mittel, die nicht korrekt sind, die nicht demokratisch sind und
dieselben Mittel sind, die die Unternehmen und die Oligarchie
verwendet haben, um Sabotage in diesem Land zu betreiben." Laut
Máspero hätte man nach anderen "Wegen zur Lösung" suchen müssen.

Gleichzeitig wetterten chavistische PolitikerInnen (wie der
Parlamentsabgeordnete Ismael García) und Staatsfunktionäre gegen
den "politischen Streik" in Aragua. Yunis Ramírez, hoher Funktionär
der Regionalregierung, bezeichnete den Streik als "politische
Manipulation", "Sabotage der Wirtschaft" und "ein von Orlando Chirino
kommandiertes Manöver, der mit seiner gewerkschaftlichen
Engstirnigkeit und seiner radikalen Politik Aragua zu einem Friedhof
für Betriebe gemacht hat".

Der vermeintlichen "Demokratisierung der Medienlandschaft" (ein
Schlagwort der venezolanischen Regierung nach der Entscheidung die
Sendelizenz für RCTV nicht mehr zu verlängern) zum Trotz, war die
Berichterstattung über den Streik in Aragua in den staatlichen Medien
alles andere als umfassend.

Wenn auch die chavistischen Medien versuchten den Regionalstreik
weitgehend tot zu schweigen, so sah sich wenige Tage nach dem
Regionalstreik ein Unterausschuss der Nationalversammlung doch
gezwungen Hugo Chávez die Verstaatlichung von Sanitarios Maracay zu
empfehlen. Sollte Sanitarios Maracay tatsächlich verstaatlicht
werden, so wird dieser Schritt bereits den nächsten Konflikt in sich
bergen, da sich die Belegschaft des Betriebes wiederholt gegen die
Mitverwaltungs- und Mitbestimmungsmodelle der chavistischen Regierung
ausgesprochen hat und vehement die Verstaatlichung unter
ArbeiterInnenkontrolle fordert.

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~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

3.

Bericht von der Gründungsveranstaltung der RSO

Über 60 Personen folgten der Einladung zur Gründungsveranstaltung der
Revolutionär Sozialistischen Organisation, die am 12. Juni im
ehemaligen Fabrikgebäude Ragnarhof in Wien-Ottakring stattfand.

Die Präsentation der neuen Organisation startete mit Redebeiträgen
zur politischen Situation und zur Entwicklung der beiden
Vorläuferorganisationen, AGM und AL. Es folgten eine Diashow über die
gemeinsamen Aktivitäten von AL und AGM in den letzten beiden Jahren
und eine kurze Zusammenfassung des Fusionsprozesses.

Aus einer Reihe von Ländern und von verschiedenen Gruppen trafen
Grußbotschaften ein, die den internationalistischen Charakter der
Veranstaltung verdeutlichten. RSO-GenossInnen in Zürich und Tirana
sowie die GenossInnen von iREVO aus Deutschland übermittelten uns
ihre Grüße. Danach wurden Grußbotschaften vorgetragen: von RSO-
Berlin, von iREVO-Schweiz, von der Marxistischen Initiative (München,
Berlin), von SSS-Sosyalizm (Türkei), von OKDE-Ergatiki Pali
(Griechenland) und von Sushovan Dhar (Mumbai/Indien).

Der offizielle Teil endete mit einem Redebeitrag zu den Perspektiven
und Vorhaben der RSO und mit dem kraftvollen gemeinsamen Singen
der "Internationale". Die Stimmung war ausgezeichnet und die
Veranstaltung ging nahtlos über in eine Party im schönen Innenhof des
Ragnarhofes, auf der teilweise bis spät in den Abend auch viele
anregende politische Gespräche geführt wurden. Unser Dank gilt all
den GenossInnen, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.

Die Gründungsveranstaltung war ein überaus gelungener Auftakt zur
Arbeit der RSO in Wien und wird uns zusätzliche Kraft für die vor uns
liegenden Aufgaben geben. Denn wir haben noch viel vor!
__._,_.___
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~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO)

mail:     rso at sozialismus.net
web:      www.sozialismus.net
post:     RSO c/o Amerlinghaus, Stiftgasse 8, A-1070 Wien



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GIPFELSOLI
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09  Heiligendamm -- Hokkaido --Maddalena --                Genua
   von  Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
   und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- Achtung! An Alle, die während des Gipfels verhaftet worden sind!
- Gedächtnisprotokolle
- Stroebele (MdB/Grüne) sucht AugenzeugInnen
- "BürgerInnenrechte nach dem G8-Gipfel. Erste Bilanz und Perspektiven"
- Japanese Anti-G8-Website online!
- Small Sardinian island to host G8 summit in 2009
- Hoher Polizist bestätigt Übergriffe bei G8-Gipfel in Genua

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Achtung! An Alle, die während des Gipfels verhaftet worden sind!

Das legal team/ EA hat festgestellt, dass viele in Gewahrsam genommene
Menschen
ohne rechtliche Grundlage zu lange in den Gesas festgehalten worden sind
bzw.
nach einer richterlichen Entscheidung nicht sofort freigelassen wurden.

Zur Überprüfung der Abläufe in den Gesas und um einen Überblick über das
Ausmaß
der Rechtsverletzungen zu erhalten, bitten wir Euch das folgende Formular
auszufüllen, und es per Email oder Fax an uns zurück zu schicken.

Die ausgefüllten Formulare sollen zurückgeschickt werden:

Fax.: 0049 (0)381.37.55.57.20
Email: anwaltsnotdienst at rav.de

DANKE SCHÖN

Ols Weidmann, Rechtsanwalt für das legal team

Download Formular: http://gipfelsoli.org/rcms_repos/Antirepression/GW_de


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--
Gedächtnisprotokolle

Für eine gute Nachbereitung wäre es wünschenwert, wenn ihr das Geschehene
rund
um Heilgendamm in Gedächtnisprotokollen festhaltet (z.B. brutale Übergriffe
der
Polizei auf Demonstrierende, Situation in den GeSas, eigene Gewahrsamnahme
etc.)

Gedächtnisprotokolle dienen dazu, bei evtl. sehr viel später folgenden
Prozessen
Tathergänge rekonstruieren zu können, Beschuldigte und ZeugInnen für den
Fall
von Strafprozessen zusammenzubringen und einen Überblick über das Ausmaß
einer
Aktion zu bekommen.

Hinweise zum Erstellen eines Gedächtnisprotokolls

Ein Gedächtnisprotokoll darf weder dich noch andere belasten
Es enthält ausschließlich Fakten !
Keine Vermutungen, Emotionen, persönliche Lageeinschätzungen...
Keine Beschreibung der Aktion, sondern nur des Übergriffs (durch die
Polizei)
Ausschließlich die Namen von den VerfasserInnen und von den Menschen, die
tatsächlich verhaftet wurden, aufschreiben (Namen von PolizistInnen sind
natürlich wünschenswert)

Und außerdem:
schreibt ein ausführlicheres Protokoll am besten für euch selbst noch einmal
auf
und verwahrt es an einem sicheren Ort - dient später als gute
"Gedächtnisstütze"

!!! Diese Gedächtnisprotokolle bitte nicht mailen oder faxen, sondern beim
EA
vor Ort abgeben (siehe Liste). Falls das nicht möglich ist, könnt ihr sie an
folgende Adresse schicken, müsst aber bedenken, dass die Cops vermutlich
mitlesen.

EA Hamburg
c/o Schwarzmarkt
Kleiner Schäferkamp 46
20357 Hamburg

[http://www.ermittlungsausschuss.eu/]


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--
Stroebele (MdB/Grüne) sucht AugenzeugInnen

"Hans-Christian Ströbele sucht DRINGEND Augenzeugen und SEHR präzise
Schilderungen im Rahmen der G 8- Proteste a) der berichteten verbalen oder
tätlichen Provokationen durch Zivilpolizisten am Mittwoch 5.6.07 am Osttor
/Galopprennbahn, ggf. auch anderswo Vergleichbares; b) von
Bundeswehr-Einsätzen
außerhalb des Zauns.
Diese erbetenen Berichte erscheinen uns politisch sehr wichtig, um in der
allseits laufenden Auswertung der G 8-Protestwoche die Veranlassung der
geschehenen Gewalttätigkeiten zutreffend und exemplarisch einordnen zu
können,
also auch jenseits des o.g. Anlasses, etwa bzgl. der Gründe für die
Eskalation
in Rostock am 2.6.07.
Aussagen werden ausschließlich in Absprache mit der Quelle verwendet !
Aussagen
können notfalls anonym gemacht werden oder über Vermittlung Dritter.
Aussagen,
die namentlich gemacht werden, werden auf Wunsch anonym behandelt.
Eine Aufdeckung der Anonymität und Identifizierung droht nicht : selbst
nicht im
Rahmen bzw. anläßlich von Strafverfahren, die manche Augenzeugen offenbar
befürchten. Denn Abgeordnete haben ein gesetzliches
Zeugnisverweigerungsrecht
über ihre Quelle und Informanten, welches H-C Ströbele im Zusammenhang
dieser
Vorfälle auch nutzen würde, sollte er -wider Erwarten - zu einer förmlichen
Aussage im Rahmen eines Strafverfahrens aufgefordert werden."


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--
"BürgerInnenrechte nach dem G8-Gipfel. Erste Bilanz und Perspektiven"

Am Mittwoch, den 20. Juni 2007, um 14:00 Uhr
Ort: Deutscher Bundestag (genaueres wird bekanntgegeben)

Mit: Elke Steven, Komitee für Grundrechte und Demokratie.
Demonstrationsbeobachtung und -auswertung

Sönke Hilbrans, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein, Legal Team

Weitere ReferentInnen angefragt

Die staatlichen Reaktionen auf die Proteste gegen den G8-Gipfel haben einen
erschreckenden Einblick in den Umgang mit Grundrechten durch Polizei,
Staatsanwaltschaften und RichterInnen gegeben. Entwürdigende
Haftbedingungen,
massenhaft illegale Ingewahrsamnahmen, rücksichtslose Brutalität bei der
Räumung von friedlichen Blockaden, Übergriffe auf JournalistInnen,
ÄrztInnen,
AnwältInnen - die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Demgegenüber stehen
aber auch die fortgesetzt grundrechtsfreundliche Rechtsprechung des
Bundesverfassungsgerichts zum Demonstrationsrecht und tausende Menschen, die
sich durch die eskalierende Polizeitaktik nicht entmutigen und einschüchtern
ließen - und deren Engagement schließlich auch zu erfolgreichen
Blockadeaktionen geführt hat. Vor diesem Hintergrund wollen wir einen ersten
analytischen Blick auf die Ereignisse rund um Heiligendamm werfen: In welche
Richtung geht die Sicherheitspolitik in dieser Republik? Wer kann solche
Sicherheitsapparate wie in Heiligendamm noch kontrollieren? Und wie können
dagegen Grund- und Freiheitsrechte verteidigt und durchgesetzt werden?

Informationen über den genauen Ort der Anhörung und die Modalitäten für den
Einlass zum Sitzungssaal bitte der endgültigen Veranstaltungsankündigung
entnehmen!

Kontakt für weitere Infos: ulla.jelpke at bundestag.de


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--
Japanese Anti-G8-Website online!

No-G8 The next G8 2008 will take place from July 7th to 9th in Hokkaido
Japan,
near the lake called Doya-ko. Please come join us! Please check our website
for
up-to-date information!

[www.a.sanpal.co.jp/no-g8]


----------------------------------------------------------------------------
--
Small Sardinian island to host G8 summit in 2009

ROME (Reuters) - Italy will hold the 2009 Group of Eight summit of rich
nations
at a small Sardinian island accessible only by boat, the government said on
Thursday.
The 2009 summit will be held in Maddalena, home of a U.S. nuclear submarine
base
which is due to close in 2008.
Italy last hosted the G8 in 2001 in Genoa, which was one of the most violent
in
the history of the summits.
One demonstrator was shot and killed in a clash with police and dozens of
others
were injured in a separate incident when police stormed a high school
housing
protesters.
Earlier on Thursday, a senior Italian policeman said police had "butchered"
protesters at the 2001 summit and called for a parliamentary inquiry.


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Hoher Polizist bestätigt Übergriffe bei G8-Gipfel in Genua

Sechs Jahre nach blutigen Zusammenstößen am Rande des G8-Gipfels in Genua
hat
erstmals ein hoher Polizeioffizier schwere Übergriffe der Sicherheitskräfte
eingeräumt.
"Vier Polizisten schlugen auf ein Mädchen mit einer Platzwunde am Kopf ein,
die
bereits in einer Blutlache auf dem Boden lag", sagte der Ex-Polizei-
Kommandeur
Michelangelo Fournier bei einem Prozess in Genua. Es habe sich um eine
"Metzelei" gehandelt. Er habe sechs Jahre lang "aus Solidarität mit seinen
Kollegen" gelogen und die Übergriffe geleugnet.
Bei dem Prozess gegen 29 Sicherheitskräfte geht es um eine Razzia in einer
Schule, in der Globalisierungskritiker damals übernachteten. Laut
Staatsanwaltschaft haben die Einsatzkräfte Dutzende Menschen verprügelt und
teilweise schwer verletzt.
Bei Demonstrationen und Zusammenstößen beim G8-Gipfel 2001 wurde ein
Demonstrant
von einem Polizisten erschossen. Das Verfahren gegen den Todesschützen wurde
später eingestellt. Der Carabiniere habe in Notwehr gehandelt, hieß es zur
Begründung.

[http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?KatID=d&p=5&ArtID=94990]


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Protest + Widerstand: http://de.indymedia.org/g8heiligendamm

Pressespiegel zum G8 2007 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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gipfelsoli infogruppe

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im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

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Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.

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veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
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Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

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Diese Ausgabe hat Hedy Rech - hedy.rech at aon.at -
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Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Do 22.00 Uhr

Nicht enthalten:
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